Stehen die USA vor einem Bürgerkrieg?
Ab 12.45 Uhr referierte der Anwalt Robert Saleem Holbrook. Er ist Geschäftsführer des Abolitionist Law Center und war selbst 27 Jahre in den USA eingesperrt, nachdem er als 16jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. Holbrook erinnerte daran, dass bereits Rosa Luxemburg eine politische Gefangene war und widmete sich in seinem Vortrag dem gegenwärtigen rassistischen Gefängnissystem in den USA. Trump versuche das amerikanische Volk mit Rassismus zu spalten, so Holbrook. Die entscheidende Frage sei, ob sich das Volk einen könne im Kampf gegen die Milliardäre und die neue Weltordnung.
Mehr zum Thema Rassismus und Gefängnissystem in den USA kann man auf den Thema-Seiten der jungen Welt vom 17. Dezember 2025 nachlesen.
Im Anschluss folgte ein kurzer, von Gina Pietsch moderierter Block zu politischen Gefangenen. Nach der Rezitation eines Gedichts von Bertolt Brecht durch Pietsch sprach Noelle Hanrahan, die Direktorin des US-amerikanischen Prison Radio, über den seit 1982 inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal und die brutalen Haftbedingungen, denen er ausgesetzt ist. Im Anschluss gab es ein bewegendes Audiogrußwort von Mumia Abu-Jamal. Er prangerte den US-Neokolonialismus, der auf einer verschärften Ausbeutung der Menschen durch das Kapital basiert, an. Sebastian Carlens richtete kämpferische Grüße von der RLK an Mumia aus und erinnerte daran, dass nun auch der venezolanische Präsident Nicolás Maduro ein politischer Gefangener, genauer gesagt ein Kriegsgefangener, ist.
Während ein Grußwort von Daniela Klette aufgrund ihrer Haftbedingungen nicht zustandekam, erreichte die junge Welt eine Grußbotschaft des verfolgten Burkhard Garweg, die von Moderatorin Gina Pietsch teilweise vorgelesen wurde. Die ganze Botschaft Garwegs wird demnächst auf der Homepage der jungen Welt dokumentiert. (mp)
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