08.01.2026
Kolumbien
Petros Kampfansage
Kolumbien: Nach Drohungen aus USA will Präsident, wenn nötig, selbst zur Waffe greifen. Stimmung im Land nach Überfall auf Venezuela gespalten
Von Nils Heidenreich, Bogotá
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seit der Entführung von Nicolás Maduro im Rahmen des US-Überfalls auf Venezuela keine öffentlichen Auftritte mehr absolviert. In verschiedenen Presserunden im Nachgang des Angriffs vom Sonnabend hat US-Präsident Donald Trump Petro wiederholt gedroht, er könne das nächste Ziel sein, da er über »Drogenfabriken« verfüge. Bereits im November war ein Dokument zur »Trump-Doktrin« bekanntgeworden, dabei ein Foto, auf dem Madur...
Artikel-Länge: 3921 Zeichen


