-
28.10.2025
- → Ausland
Israel beschuldigt UN-Mission im Libanon
Tel Aviv. Israels Armee hat den UN-Friedenstruppen im Südlibanon (UNIFIL) den Abschuss einer ihrer Drohnen vorgeworfen. »Gestern wurde eine Aufklärungsdrohne der israelischen Streitkräfte im Gebiet von Kfar Kila im Südlibanon während einer routinemäßigen Aufklärungsmission in der Region abgeschossen«, erklärte Armeesprecher Nadav Schoschani am Montag auf X. Eine erste Untersuchung deute darauf hin, dass in der Nähe stationierte UNIFIL-Truppen »absichtlich auf die Drohne geschossen und sie abgeschossen haben«. Das bestätigte auch die UNIFIL, die erklärte, dass die Drohne eine Granate abgeworfen habe. Wenige Augenblicke später habe ein israelischer Panzer »in Richtung der Blauhelmsoldaten geschossen«. Das Vorgehen stelle eine »Verletzung der libanesischen Souveränität« dar. Schoschani blieb bei seiner Version, dass die Aktivität der Drohne »keine Bedrohung« für die UN-Mission dargestellt habe.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!