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Dulig bewirbt sich als SPD-Ostbeauftragter

Dresden. Der sächsische SPD-Politiker Martin Dulig will Ostbeauftragter im Vorstand seiner Partei werden. Der Wirtschaftsminister und Vizeregierungschef des Freistaates kündigte am Mittwoch seine Bewerbung um das neue Amt offiziell an. »Der Osten hat einiges in die gesamtdeutsche Debatte einzubringen. Dabei geht es um eine selbstbewusste Interessenvertretung des Ostens in Berlin«, sagte Dulig. »Ein Vierteljahrhundert nach der Wende müssen wir endlich darüber hinwegkommen, mit dem Finger auf den Osten zu zeigen, uns mangelnde Dankbarkeit vorzuwerfen und bei bestimmten Wahlergebnissen mit dem Kopf zu schütteln.« Dulig wurde 1974 im sächsischen Plauen geboren und trat mit 18 Jahren in die SPD ein. Über seine Ambitionen für das Amt des Ostbeauftragten hatte bereits am Dienstag die Chemnitzer Freie Presse berichtet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2017, Seite 4, Inland

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