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Aus: Ausgabe vom 28.02.2026, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Ein dramatisches Leben

Christopher Kopper hat eine Biographie der deutschen Revolutionärin Olga Benario vorgelegt. Trotz sehr guter Materialbasis bleiben Fragen offen
Von Cristina Fischer
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Frau der Tat: Olga Benario (Camila Morgado in »Olga«, 2006)

Wer eine Biographie über Olga Benario schreiben will, muss eine Menge Papier bewegen. Obwohl sie nur 34 Jahre alt wurde, hat sie in fünf verschiedenen Ländern und auf zwei Kontinenten gelebt und gekämpft. Entsprechend verstreut sind die Dokumente zu ihrem Leben.

1908 in München als Tochter eines sozialdemokratischen Rechtsanwalts geboren, interessierte sich Olga früh für die soziale Frage und schloss sich schon als Schülerin einer sozialistischen Organisation an. Durch Zufall lernte sie den fast acht Jahre älteren kommunistischen Funktionär und Nachrichtendienstler Otto Braun kennen, mit dem sie sich anfreundete und dem sie nach Berlin folgte, als sie 17 Jahre alt war. Dort wurde sie zunächst Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands Deutschland und bald Politische Leiterin des Unterbezirks Neukölln.

Nachdem Braun verhaftet worden war, beteiligte sie sich an seiner spektakulären Befreiung aus dem Moabiter Untersuchungsgefängnis, beide tauchten unter und wurden vom KPD-Apparat nach Moskau geschleust. Olga arbeitete für die Komintern, wurde dank ihrer Sprachkenntnisse geheime Instrukteurin der kommunistischen Jugend zuerst in Großbritannien, dann in Frankreich und begann eine militärische Ausbildung. 1935 wurde sie mit dem »Ritter der Hoffnung« Luíz ­Carlos Prestes, Arthur Ewert und anderen Genossen nach Brasilien geschickt, wo sich die ­Chance abzeichnete, das profaschistische Regime des Diktators Getúlio Vargas abzulösen. Der Aufstand scheiterte an den komplizierten Bedingungen im Land und am Verrat eines Beteiligten, der vom britischen Geheimdienst angeworben worden war und alle Pläne sofort weitergab. Auch Vargas war informiert und führte den Gegenschlag mit äußerster Brutalität. Ewert wurde von der Polizei solange gefoltert, bis er den Verstand verlor, auch seine Frau Elise wurde schwer misshandelt. ­Prestes und Benario, die sich ineinander verliebt hatten, wurden erst einige Zeit später entdeckt und verhaftet. Elise Ewert und die hochschwangere Olga wurden nach fünf Monaten als Ausländerinnen ausgewiesen und an die Gestapo übergeben. Olga brachte im November 1936 im Berliner Frauengefängnis ihr Kind zur Welt, das sie Anita Leocádia nannte. Die Gestapo versuchte vergeblich, Aussagen von ihr zu erpressen, und schickte sie daher ebenso wie Elise Ewert zunächst in das Frauen-KZ Lichtenburg und dann nach Ravensbrück, wo ­Elise 1939 zugrunde ging. Olga Benario kam Anfang April 1942 auf Transport in die Tötungsanstalt Bernburg und wurde dort zusammen mit anderen Leidensgenossinnen qualvoll mit Motorabgasen ermordet.

Auf solider Grundlage

Der Bielefelder Wirtschaftshistoriker Christopher Kopper hat die Mühe nicht gescheut und im Suhrkamp-Verlag die erste umfassende Lebensgeschichte der kommunistischen Ikone vorgelegt, die überwiegend auf historischen Quellen beruht. Dabei kam ihm entgegen, dass in den vergangenen zehn Jahren einige Dokumentationen zum Thema erschienen sind, zunächst der von Robert ­Cohen herausgegebene Haftbriefwechsel zwischen Olga Benario und Luíz Carlos Prestes, gefolgt von Benarios Gestapo-Akte, die aus dem Moskauer »Sonderarchiv« digitalisiert und online publiziert, anschließend von Cohen in bearbeiteter und gekürzter Form als Buch vorgelegt wurde. Zu Arthur und Elise Ewert und dem Versuch einer Revolution in Brasilien, an dem auch Benario beteiligt war, ist der Historiker Ronald Friedmann promoviert worden; seine Dissertation ist ebenfalls online zugänglich und gekürzt als Buch erschienen. Last but not least wurde Olga Benarios Bericht über die Berliner kommunistische Jugend, bis dato nur auf Russisch in einer schwer zugänglichen Ausgabe von 1929 vorhanden, von Kristine Listau für den Verbrecher-Verlag ins Deutsche übertragen.

Kopper musste sich auf dieser soliden Grundlage vor allem noch die Moskauer Kominternakte Benarios (die bereits von William Waack ausgewertet worden war) und ihre Polizeiakte aus Brasilien (die Fernando Morais für seine Biographie nutzen konnte) besorgen, außerdem hat er den Bestand zu Benario im Nachlass der Schriftstellerin Ruth Werner im Bundesarchiv durchgesehen und konnte u. a. auch französische Polizeiakten zur »Jeunesse communiste« konsultieren.

Seine intensive Beschäftigung mit der Revolutionärin hatte während der ­Coronazeit begonnen, erst 2021/22 wurde es ihm möglich, diverse Archive persönlich aufzusuchen. Er hat sich nicht allzu lange mit Recherchen aufgehalten und nach dem Motto »Frisch gewagt ist halb gewonnen« keine Bedenken gehabt, sein anspruchsvolles Projekt zügig umzusetzen. Auf den ersten Blick scheint ihm das sehr gut gelungen zu sein.

Sein Werk hebt sich durch Sachlichkeit und eine breitere Quellenbasis von denen seiner Vorgänger Fernando ­Morais und William Waack und natürlich auch von der Romanbiographie Ruth Werners ab. Insofern kann das Buch vor allem denjenigen empfohlen werden, die sich bisher noch nicht näher mit Olga Benario beschäftigt haben und die dafür nicht viel Zeit investieren wollen oder können.

Kopper hat überwiegend deutsche, einige englische und nur in Ausnahmefällen portugiesische und spanische Sekundärliteratur genutzt. Er hat aus dem reichhaltigen Material eine Auswahl getroffen, die manchmal willkürlich erscheinen muss, da sie nicht begründet wird, und er lässt sich fast nie auf eine Diskussion von Widersprüchen ein. Ausführlicher berichtet er etwa über Olgas Arbeit im Verband der Berliner Jungkommunisten, über die detaillierte Hinweise in Akten des Bundesarchivs aus den 1920er Jahren vorliegen. Er schildert ihr Leben wohlwollend, durchaus mit Sympathie, bleibt jedoch auf Distanz, was sich u. a. darin ausdrückt, dass er sie, außer im ersten Kapitel über Kindheit und Jugend, zumeist beim Nachnamen nennt. Nur selten versucht er eine psychologische Annäherung, etwa wenn er sie als »Tomboy« bezeichnet – ein Mädchen oder eine Frau, die sich dem »frauentypischen« Auftreten und Verhalten widersetzt.

Aus ihren Briefen zitiert er zwar, aber so sparsam, dass sich daraus kein Bild ihrer Persönlichkeit ergeben kann. Verehrer(innen) dieser ungewöhnlichen Frau werden es als schmerzlich empfinden, dass sich die Leidenschaftlichkeit ihres kampferfüllten Lebens in der Darstellung nicht im geringsten widerspiegelt.

Problematische Details

Einer genaueren Lektüre hält das Werk zudem nicht so gut stand. Kopper geht mit Details lässig, manchmal nachlässig um. Subjektive Erinnerungen von Zeitzeuginnen werden zum Teil überbewertet, nicht eingeordnet und kaum hinterfragt. Sie entstammen überwiegend dem Nachlass Ruth Werners, die Olga Benario in den 1920er Jahren in Berlin wohl noch selbst kennengelernt hatte und nach dem Krieg beschloss, ihr einen Roman zu widmen. Dafür befragte sie einstige Freundinnen und Haftgefährtinnen der Toten.

Es gehört zu den Eigenarten von Koppers Werk, dass er auf die Erörterung von Quellen fast vollständig verzichtet. So erfährt der Leser nicht, dass die Befragungen der Zeitzeuginnen von Ruth Werner mit Schreibmaschine protokolliert wurden und dass diese Typoskripte von Abkürzungen und Tippfehlern derart wimmeln, dass eine Rekonstruktion ihrer Inhalte heute leider nur noch zu einem gewissen Grad möglich ist.

Und wer sich zum Beispiel jemals näher mit schriftlichen Äußerungen von Maria Kuhn-Wiedmaier befasst hat, weiß, dass sie ihre Erinnerungen manchmal etwas zu phantasievoll ausgestaltet hat. Kopper beruft sich auch auf sie, wenn er behauptet, Olga ­Benarios sehnlichster Wunsch sei es gewesen, Politoffizierin zu werden. Das könnte auf einen schlichten Hörfehler zurückgehen – Olga wollte Offizierin der Roten Armee werden, aber Pilotin.

Wiedmaiers Aussagen und die ihrer Feindin, der Antikommunistin Margarete Buber-Neumann, unreflektiert nebeneinanderzustellen, ist mehr als heikel. Kopper hebt hervor, dass sich die Witwe des in der Sowjetunion hingerichteten Heinz Neumann positiv über Benario, die sie in Ravensbrück wiedertraf, geäußert hat. Doch Buber-Neumann hat peinlich genau darauf geachtet, dass in ihrem Buch »Als Gefangene bei Stalin und Hitler« (1949), in dem sie ihre Haft in Ravensbrück schildert, keine einzige Kommunistin sympathisch wirkt. Sie verleumdet Kuhn-Wiedmaier, aber auch Erika Buchmann und andere Häftlinge aus dem antifaschistischen Widerstand der KPD, die nichts mit ihr zu tun haben wollten.

Kopper formuliert harmlos, dass Buber-Neumann nicht in die »kommunistische Zelle« in Ravensbrück aufgenommen worden sei. In Wahrheit behauptete diese, sie sei von den Kommunistinnen in Ravensbrück als »Trotzkistin« ausgegrenzt und »geächtet«, wenn nicht gar geschädigt worden. Olga Benario, die sie übrigens kaum kannte, kommt trotz ihrer Prominenz in dem genannten Buch nicht vor, sogar über den jüdischen Block des Lagers, den sie leitete, wird erst für die Zeit nach ihrem Tod berichtet.

Fehlende Informationen

Kopper hat sich nicht die Mühe gemacht, die Lebensgeschichten der Zeitzeuginnen genauer in Augenschein zu nehmen oder etwa im Fall von Annemarie Müller-Hünicke, die mit Olga Benario eine »Mütterzelle« im Berliner Frauengefängnis teilte, auch nur deren Vornamen herauszufinden. Im übrigen wählt er Zitate aus, die ihm ins Konzept passen; zum Beispiel legt er viel Wert auf die Erinnerungen von ­Mischka Slawuzkaja, die um 1990 noch von William Waack in Moskau befragt werden konnte – aber deren Aussage, dass ihre Freundin Olga nur an Aktionismus und überhaupt nicht an Theorie interessiert gewesen sei, kann er nicht akzeptieren. Der von der Berliner Galerie Olga ­Benario 2023 herausgegebenen Broschüre (»Eine Revolutionärin in Neukölln«) hat er Bildmaterial entnommen, den darin abgedruckten aufschlussreichen Moskauer Brief Olgas vom November 1928 an ihre Freundin Gertrud Mink (Frühschütz) jedoch nicht ausgewertet.

Koppers Nachlässigkeit in Details ist für einen Historiker bedenklich. Dass er voller Stolz darauf verweist, dass er 2021 der erste gewesen sei, der sich für Benarios in Moskau auf Russisch erschienenes Buch »Der Berliner Jugendverband« in der Berliner Staatsbibliothek interessiert habe, ist geschenkt. Ich kenne die Bestellhistorie des Bändchens nicht, aber ich selbst habe es 2015 ausgeliehen und Auszüge daraus machen lassen. Andere vorschnelle Urteile Koppers sind gravierender. So merkt er kritisch an, dass die Komintern nichts zur Rettung von Olga Benario unternommen habe – theoretisch wäre ein deutsch-sowjetischer Gefangenenaustausch 1937 noch möglich gewesen –, beschreibt aber die Initiative nicht, durch die beide Frauen während ihres Transports nach Deutschland an einem französischen Hafen von Bord geholt werden sollten. Auch die Internationale Rote Hilfe (IRH, russ.: MOPR) unter Jelena Stassowa, Malke Schorr und Wilhelm Pieck hat sich von Moskau aus für Prestes und seine Angehörigen sowie für die Ewerts eingesetzt. Dass Benario laut Kuhn-Wiedmaier bis zuletzt Fluchtpläne erwogen haben soll, um dem Transport in die Vernichtung zu entkommen, erwähnt Kopper ebenso wenig.

Weitere nicht unwichtige Details betreffen ihr Privatleben. William Waack hatte anhand sowjetischer Quellen um 1990 herausgefunden, dass sie in Moskau mit einem Russen verheiratet gewesen sei. Dies anzusprechen, wenn nicht gar aufzuklären, wäre wünschenswert gewesen. Benario soll außerdem, wie ein ehemaliger Genosse des KPD-Nachrichtendienstes der Gestapo berichtete, während der Inhaftierung Otto Brauns eine Affäre mit dem 15 Jahre älteren österreichischen Kommunisten Dr. Karl Frank gehabt haben, woraus eine Schwangerschaft und eine Abtreibung resultiert seien. Kopper verweist diesen Teil des Berichts leichthin ins Reich der Legende und postuliert, Benario habe Braun nach wie vor geliebt und sei ihm daher treu geblieben.

Sie selbst hat der Gestapo gegenüber 1939 eingeräumt: »Überhaupt machte mich die Zeit ohne Braun selbständiger und meiner selbst sicherer. Meine Beziehung zu B. litt an einer gewissen Einseitigkeit. Er war im Grunde genommen sehr egoistisch u. litt ich die Zeit seiner Haft sehr unter seinen sachlichen, trockenen Briefen. (…) In diese Zeit fällt meine Bekanntschaft mit Karl Frank. (…) Wir trafen uns dann später öfters u. schien ich ihm zu gefallen. Er bot mir auch an, seine Frau zu werden. Dazwischen kam aber dann Brauns Flucht aus Moabit (…)«i

Das klingt eher so, als hätte sie den Heiratsantrag eventuell angenommen, wenn sie nicht zur Emigration nach Moskau gezwungen gewesen wäre. Tatsächlich endete ihre Beziehung zu Otto Braun nach dem gemeinsamen Kuraufenthalt auf der Krim einige Monate später.

Vorbild für die Bundeswehr?

Die Frage, ob Olga Benario außer im Geheimdienst der Komintern (OMS) auch für den Geheimdienst der Roten Armee (GRU) tätig war, wie sie es seit ihrer Bekanntschaft mit Otto Braun angestrebt hatte, bleibt bei Kopper offen. Die sogenannte 4. Abteilung des Generalstabs der Roten Armee (GRU) wird von ihm teilweise mit dem OMS verwechselt. Bereits in der Einleitung zu seiner Biographie behauptet der Autor, Benario sei die »erste deutsche Frau in Waffen« gewesen, bevor im Jahr 2000 gerichtlich der Zugang von Frauen zur kämpfenden Truppe der Bundeswehr erstritten wurde.

Fraglos ein Armutszeugnis für einen Historiker ist es, nicht zu wissen, dass sich etliche als Männer verkleidete Frauen in den Befreiungskriegen gegen Napoleon hervortaten, wie die berühmte Eleonore Prochaska (1785–1813), aber auch Katharina Lanz, Louise Grafemus, Friederike Krüger und andere. Sie erhielten eine militärische Grundausbildung; Krüger durfte auch dann weiterkämpfen, als ihre weibliche Identität aufgeflogen war. Die erste deutsche Frau, die Wikipedia als Soldatin aufführt, ist die Württembergerin Anna Maria Christmann, die im 18. Jahrhundert gegen die Türken kämpfte.

Übrigens soll Olga Benario laut Ermittlungen der Politischen Polizei der Weimarer Republik, die die damals erst 17jährige (!) überwachte, »das Schießen und allerhand Strategie« bereits in Berlin im sowjetischen Klub »Roter Stern« in der Dessauer Straße erlernt haben.

In diesem Zusammenhang muss auch der vom Autor behauptete »Antifeminismus« der KPD in Frage gestellt werden. Der Frauenanteil der KPD soll damals zwar nur bei 17 Prozent und in Führungspositionen bei zehn Prozent gelegen haben, aber es handelte sich ja auch noch um eine junge, radikale und zeitweilig verbotene Partei. Immerhin war sie von Rosa Luxemburg mitbegründet worden, die mit Käte Duncker auch dem ersten Parteivorstand angehörte. Clara Zetkin, mit der Benario befreundet gewesen sein soll, war seit 1920 im Parteivorstand und wurde Präsidentin der IAH.

Mit der berüchtigten Ruth Fischer hatte die KPD 1924/25 eine erste Parteivorsitzende, daneben gab es im Umfeld von Olga Benario zahlreiche Funktionärinnen und politische Aktivistinnen der KPD, mutige, kluge und schöne Frauen, von denen viele nach 1933 gegen die ­Nazis kämpften und die heute zu Unrecht vergessen sind.

Die KPD entfaltete in den 1920er Jahren eine breite Kampagne für die Abschaffung des Paragraphen 218 und warb mit ihrer Frauenpolitik offensiv um weibliche Mitglieder. Die Partei ging in ihren frauenspezifischen Forderungen weit über die der SPD hinaus und orientierte sich dabei an Errungenschaften der Sowjetunion; diese Forderungen hatten in der Weimarer Republik keine Chance und wurden erst in der DDR umgesetzt.

Wer Einblick in das Denken und Fühlen Olga Benarios gewinnen will, dem (oder der) sei der beeindruckende Briefwechsel zwischen ihr und Luíz Carlos Prestes nachdrücklich ans Herz gelegt.

Anmerkung

i Selbstäußerung der Olga Benario. Berlin, den 5. August 1939. (Typoskript, Abschrift). RGVA Bestand 458 Findbuch 9 Akte 163 (1), Bl. 125.

Cristina Fischer ist freie Autorin und Historikerin und lebt in Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt sind Biographien aus dem antifaschistischen Widerstand. Zuletzt erschien von ihr an dieser Stelle in der Ausgabe vom 18./19. Februar 2023 »Versteckte Botschaften« über die Antifaschistin Mildred Harnack.

Christopher Kopper: Olga Benario. Ein kurzes Leben im Dienst der Weltrevolution. Suhrkamp-Verlag, Berlin 2025, 330 Seiten, 22 Euro

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