20.12.2025
Kino
Nicht zu, doch am Ende
Mit »Avatar: Fire and Ash« begräbt James Cameron sein Spätwerk. Voraussichtlich nicht zum letzten Mal
Von Felix Bartels
Zweihundert tatsächliche, sechshundert gefühlte Minuten – eigentlich sollte das Verhältnis umgekehrt sein. Überwältigende Visualität kann überwältigen, ohne stimmige Handlung wird sie nicht immersiv wirken. So stellt sich selbst bei genialen Effekten weit vor dem Finale Ermüdung ein. James Cameron hat mit »Avatar: Fire and Ash« genau das geliefert: style over substance. Die Erzählung ist hier kaum mehr als Gelegenheit, Hör- und Schauwerte zu schaffen. Vorliegt ein ...
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