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Literatur

Mehr Fleisch

Der britische Booker-Preis geht in diesem Jahr an den Autor David Szalay für seinen Roman »Flesh«. Der in Kanada geborene ungarisch-britische Schriftsteller erhielt die Auszeichnung am Montag abend in London. »Flesh« (dt. »Was nicht gesagt werden kann«, Claassen) sei ein in knapper, präziser Sprache verfasster fesselnder und hypnotischer Roman über einen emotional distanzierten Mann, der von Ereignissen aus der Bahn geworfen werde. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte – von einer ungarischen Plattenbausiedlung bis zu den Villen der wohlhabenden Londoner Elite.

Szalay war bereits 2016 mit dem Roman »All That Man Is« (dt. »Was ein Mann ist«, Hanser) für den Booker-Preis nominiert gewesen. Er gilt als wichtigster Literaturpreis Großbritanniens und wird für ein englischsprachiges Werk verliehen, das in Großbritannien und Irland verlegt worden ist. Er ist mit 50.000 Pfund Sterling (etwa 57.000 Euro) dotiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2025, Seite 10, Feuilleton

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