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10.09.2025
Menschenrechtsbeobachter in Chiapas

»Durch die Kriminalität wurde die Arbeit schwieriger«

Mexiko: Wieder mehr Gewalt in Chiapas. Zapatisten halten an antikapitalistischer Perspektive fest. Ein Gespräch mit Pedro Faro

Interview: Thorben Austen, Quetzaltenango
Das Menschenrechtszentrum Frayba in San Cristóbal im mexikanischen Bundesstaat Chiapas beobachtet seit Jahrzehnten die Menschenrechtslage. Wie ist die Situation aktuell im Bundesstaat? Wir erleben eine tiefgreifende Multikrise im ganzen Land im Zuge des »Krieges gegen die Drogen«. Seit 2006 gelten rund 130.000 Menschen als verschwunden, allein im vergangenen Jahr, unter Präsidentin Claudia Sheinbaum, waren es etwa 9.000. In Chiapas nahm die Gewalt ab 2021 stark zu, ...

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