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Guyana wirft Venezuela Angriff vor

Georgetown. Das südamerikanische Guyana hat seinem Nachbarland Venezuela Schüsse auf ein Schiff mit Wahlunterlagen für die von beiden Ländern beanspruchte Region Essequibo vorgeworfen. Aus Venezuela seien am Sonntag nachmittag (Ortszeit) Schüsse auf ein Patrouillenschiff auf dem Fluss Cuyuní in Essequibo abgegeben worden, erklärten Guyanas Armee und Polizei. Unmittelbar nach dem Beschuss in Höhe des Ortes Bamboo habe die Besatzung des guyanischen Patrouillenbootes zurückgeschossen.

Bei dem Vorfall sei auf guyanischer Seite niemand verletzt worden, hieß es in der Mitteilung von Armee und Polizei. Die Besatzung habe ihre Fahrt fortgesetzt und die Wahlunterlagen planmäßig zu den Wahllokalen gebracht, in denen am Montag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten werden sollten. Die mutmaßlichen Verantwortlichen für den Angriff benannten die guyanischen Sicherheitsbehörden nicht. Sie erklärten lediglich, die Schüsse seien »vom venezolanischen Ufer« abgegeben worden.

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Guyanas scheidender Staatschef Irfaan Ali hatte in dem Streit um die ölreiche Provinz eine harte Haltung eingenommen und dabei Rückendeckung der USA erhalten. Vergangene Woche entsandte Washington zudem Kriegsschiffe in die Region. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2025, Seite 6, Ausland

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