Vor drei Jahren driftete die »Polarstern« des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts um den Pol herum, wobei nach alter sowjetischer Methode Flugzeuge, Hubschrauber und Eisbrecher eingebunden waren.
Der französische Bauernrebell José Bové meinte vor einigen Jahren, dass die Ausbildungsstätten für Landwirte geradezu überlaufen seien, weil so viele junge Franzosen Bauern werden wollen.
Ironischerweise zählt sich die mit Computern und Gentechnik operierende Biologie heute zu den »Life Sciences«, obwohl sie mit dem »Leben« so gut wie nichts zu tun hat.
Der Klopapierhersteller Hakle verbuchte wegen Corona Rekordumsätze. Als der Viruskrieg vom Ukraine-Krieg abgelöst wurde und die Papierpreise aufgrund des Embargos gegen Russland stiegen, musste Hakle Insolvenz anmelden.
»Der Dom, die Dom, das Dom« heißt ein Essay des Kölner Publizisten Martin Stankowski in »Der Dom in der Fotografie seit 1850«. Herausgegeben hat das 120 Euro teure Werk das Kölner Ehepaar Kottmair.
Auf manchen städtischen Plätzen laufen Männer mit einem Bratwurstgrill als Bauchladen herum. Die mitfühlende Frage, ob das nicht schwer werde auf Dauer, beantworten sie: »Mit jeder Wurst wird’s leichter!«
Gelegentlich füttere auch ich Tauben. Einmal wollte sich eine gerade am Futter niederlassen, als ein Falke kam, sie tötete und an Ort und Stelle fraß. Übrig blieb ein zerrupfter Leichnam.
Hinter den Hightech-Fummeleien mit Genen steht ein vulgärmaterialistischer Reduktionismus, der die Komplexität des Lebens verneint, um zügiger wirtschaftlich verwertbare Laborergebnisse zu erzielen.
Weil Kellner in den USA und Kanada sowenig verdienen, soll man 20 Prozent Trinkgeld geben, wenn nicht bereits eine Servicegebühr auf der Rechnung steht.