-
17.10.2025
- → Ausland
Angriffe mit Drohnen auf mexikanische Justiz
Mexiko-Stadt. In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana sind Justizgebäude mit Drohnen angegriffen worden. Die Drohnen seien mit Sprengstoff, der mit Nägeln und anderen Metallgegenständen versetzt gewesen sei, bestückt gewesen, sagte Staatsanwältin María Elena Andrade am Donnerstag vor Journalisten. Durch die Angriffe sei Sachschaden an mehreren Gebäuden im Hof des Gebäudekomplexes entstanden. Betroffen war demnach die Staatsanwaltschaft, die sich mit Entführungen befasst. Vor der Mitteilung der Staatsanwaltschaft hatte das US-Konsulat in Tijuana über Explosionen in dem betreffenden Stadtgebiet informiert und alle US-Bürger aufgerufen, sich von dort fernzuhalten.
Tijuana ist ein wichtiger Transitort für den Grenzverkehr von Menschen und Waren zwischen Mexiko und den USA, aber auch eine wichtige Passage für den Schmuggel von Drogen in die Vereinigten Staaten. Im grenznahen Küstenort Playas de Rosarito war am Freitag vergangener Woche ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ermordet worden. Das organisierte Verbrechen in Mexiko verwendet immer öfter Drohnen, um Rivalen oder die Behörden anzugreifen. Das mächtige Drogenkartell »Jalisco Nueva Generación« nutzt diese Waffen laut der Organisation »Insight Crime« bereits seit mindestens 2020 und hat demnach sogar eine eigene Drohnendivision aufgestellt. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
