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Dänemark: Drohnenvorfall ist »hybrider Angriff«
Kopenhagen. Die dänische Regierung hat die Drohnenzwischenfälle über mehreren Flughäfen des Landes als hybride Angriffe eingestuft. Das Ziel sei es, Angst zu verbreiten, sagte Justizminister Peter Hummelgaard am Donnerstag in Kopenhagen. Die Bedrohung durch solche Aktionen werde bestehen bleiben. Die Regierung werde daher neue Techniken zur Erkennung und Neutralisierung von Drohnen beschaffen. Sie werde zudem ein Gesetz vorschlagen, das es Betreibern kritischer Infrastruktur erlaube, Drohnen abzuschießen. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen zufolge steckt ein »professioneller Akteur« hinter den Vorfällen. Eine direkte militärische Bedrohung für Dänemark bestehe jedoch nicht. Der Verteidigungsminister sagte zudem, es gebe keine Beweise für eine Verbindung zu Russland. Auch der russische Botschafter hatte eine Beteiligung seines Landes an den Zwischenfällen zurückgewiesen. (Reuters/jW)
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