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Weniger Ostdeutsche an Firmenspitzen

Berlin. Der Anteil von Ostdeutschen in Führungspositionen ist seit 2018 insgesamt leicht gestiegen – zwischen den Sektoren gibt es aber erhebliche Unterschiede: In der Politik lag der Anteil im vergangenen Jahr bei 21,4 Prozent, in der Verwaltung stieg er auf fast 13 Prozent. In Wirtschaft und Kultur dagegen sank der Anteil: In der Wirtschaft ging er von rund fünf Prozent 2018 auf vier Prozent 2024 zurück, in der Kultur von über neun auf unter sieben Prozent. Die Zahlen stellte am Freitag die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Elisabeth Kaiser (SPD), vor. Für den sogenannten Elitenmonitor wurden 3.000 Führungspositionen in zwölf Bereichen untersucht. Der Anteil Ostdeutscher liegt bei etwa 20 Prozent der Bevölkerung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2025, Seite 5, Inland

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