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US-Militärs beobachten »Sapad-2025«
Borisow. US-Militärs haben am Montag als Beobachter das Großmanöver von Russland und Belarus verfolgt. Der belarussische Verteidigungsminister Wiktar Chrenin sagte ihnen, sie könnten sich »alles ansehen, was für Sie von Interesse ist«. Insgesamt wurden Vertreter aus 23 Ländern als Beobachter zugelassen, darunter mit der Türkei und Ungarn auch zwei weitere NATO-Mitglieder. Russland und Belarus hatten am Freitag mit dem Manöver »Sapad-2025« auf Übungsplätzen in beiden Ländern begonnen. Dies geschieht inmitten erhöhter Spannungen mit der NATO. Mitte vergangener Woche waren in Polen mehrere Drohnen abgeschossen worden. Polnische Politiker behaupten, diese seien mit Absicht Russlands in polnischen Luftraum eingedrungen, und fordern Konsequenzen.
Die Anwesenheit der US-Offiziere ist das jüngste Zeichen einer Annäherung zwischen den USA und Belarus. Vergangene Woche war ein Vertreter von US-Präsident Donald Trump, John Coale, zu Gesprächen mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko nach Minsk gereist. Lukaschenko stimmte daraufhin der Freilassung von 52 Gefangenen zu, darunter Journalisten und Oppositionelle. Im Gegenzug gewährten die USA der staatlichen belarussischen Fluggesellschaft Belavia Erleichterungen von bestehenden Sanktionen. (Reuters/jW)
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