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Krankenkassen starten Klage gegen Bund

Berlin. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen will den Bund wegen einer unzureichenden Finanzierung der Behandlungskosten von Bürgergeldbeziehenden verklagen. Das beschloss der Verwaltungsrat in Berlin. Pro Jahr bleibe der Bund den Kassen zehn Milliarden Euro schuldig, sagte die Verwaltungsratsvorsitzende Susanne Wagenmann. Die Kassen monieren schon seit Jahren, dass sie für Bürgergeldbezieher zu wenig Geld zugewiesen bekommen. Nach einem Gutachten zahlte der Bund 2022 pro Person eine Pauschale von 108,48 Euro im Monat – kostendeckend wären 311,45 Euro gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2025, Seite 5, Inland

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