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UNO: Militärausgaben bedrohen Menschheit

New York. Die rasant wachsenden Militärausgaben weltweit sind nach einem UN-Bericht eine Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. »Die Beweislage ist klar: Übermäßige Militärausgaben garantieren keinen Frieden«, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag. »Oft untergraben sie ihn sogar, indem sie Wettrüsten anheizen, Misstrauen vertiefen und Ressourcen von den Bereichen abziehen, die die wahren Grundlagen der Stabilität sind.« Wenn weniger als vier Prozent der Militärausgaben von 2024 in den Kampf gegen Hunger investiert würden, müsste 2030 kein Mensch auf der Welt mehr Hunger leiden, heißt es weiter. 2024 betrugen die Militärausgaben 2,7 Billionen US-Dollar (2,4 Billionen Euro), wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI im April berichtete, ein Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2025, Seite 1, Ausland

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