-
19.08.2025
- → Feuilleton
Neue Carolabrücke
Der Neubau der Carolabrücke in Dresden soll bis zum Jahr 2031 fertiggestellt sein. Wie die Stadtverwaltung Dresden mitteilte, könnte mit dem Bau voraussichtlich im zweiten Quartal 2028 begonnen werden. Der Stadtrat hatte in diesem Sommer einen vierspurigen Ersatzneubau der im vorigen Jahr teilweise eingestürzten Brücke beschlossen.
Die Ausschreibungsunterlagen sollen laut Stadtverwaltung Anfang September veröffentlicht werden. Es ist vorgesehen, dass vier Büros mit konkreten Entwürfen für die neue Brücke beauftragt werden. Diese sollen dann Ende Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Der beste Entwurf werde dann verwirklicht.
Nach dem Abriss der alten Carolabrücke sind jetzt noch Restarbeiten auf beiden Seiten der Elbe nötig. Das Terrassenufer solle ab Mitte September wieder befahrbar sein, teilte die Stadt mit. Die Fahrbahn und die Fußwege werden bis dahin instand gesetzt. Schon jetzt sind nach dem Abriss der Carolabrücke neue Sichtachsen auf die Altstadt entstanden. Die Carolabrücke – ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit – war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!