Zum Inhalt der Seite

Moskau kritisiert Eskalation Macrons

Moskau. Der französische Präsident Emmanuel Macron verstärkt nach Ansicht des Kreml in Moskau die »Verwicklung« Frankreichs in den Ukraine-Krieg, nachdem dieser eine Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine nicht ausschließen wollte. »Herr Macron ist überzeugt von seiner Politik, die darin besteht, unserem Land eine strategische Niederlage zufügen zu wollen«, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem am Donnerstag im Onlinedienst Telegram verbreiteten Video. Macron hatte betont, dass er jegliche »Eskalation« mit Moskau ablehne. Am Dienstag hatte er die Verbündeten der Ukraine aufgerufen, nicht »feige« gegenüber Russland zu sein. Bei einem Gespräch mit französischen Parteichefs am Donnerstag sagte er dann, die Unterstützung Frankreichs für die Ukraine sei »grenzenlos« und es gebe »keine rote Linie«. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!