Zum Inhalt der Seite

Frankreich unterzeichnet Militärabkommen mit Moldau

Paris. Frankreich will die Republik Moldau mit einem Militärabkommen unterstützen. Man wolle die Souveränität und Sicherheit des Landes stärken, sagte der französische Staatschef Emmanuel Macron am Donnerstag in Paris vor der Unterzeichnung. Das Land habe inakzeptable Verletzungen seines Luftraums aus Russland erlebt sowie versuchte Einflussnahmen, um die Bevölkerung zu spalten. In einer gemeinsamen Erklärung riefen Frankreich und Moldau Russland dazu auf, seine internationalen Verpflichtungen einzuhalten. Die in Transnistrien stationierten russischen Streitkräfte sollten abgezogen werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2024, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Fred Buttkewitz aus Ulan - Ude 8. März 2024 um 02:37 Uhr
    Frankreich hatte während des Bürgerkrieges nach der Oktoberrevolution sogar das benachbarte Odessa besetzt, später dann im Zweiten Weltkrieg die Deutschen und Rumänen, die einige Tausend Bürger von Odessa an Bäumen und Laternenmasten aufhängten und nahezu alle Juden dieser Stadt ermordeten. Die Menschen in Transnistrien, mehrheitlich russischer Nationalität möchten u. a. deshalb nicht mit Rumänien und Deutschland in einem Militärbündnis NATO sein, welches sich gegen Russland richtet. Sie haben ein besseres Gedächtnis. Nun verlangt Frankreich, die in Transnistrien stationierten russischen Streitkräfte sollten abgezogen werden. Zufällig liegen dort die gesammelten verbliebenen Munitionsvorräte der Staaten des Warschauer Vertrages, die laut UNO-Beschluss dort von Russland ungenutzt bewacht werden. Zufällig herrscht gerade im Westen Ebbe bei den Munitionsvorräten. Ja, solche Zufälle gibt es eben.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!