Zum Inhalt der Seite

Aufrufe zur Besonnenheit im Südchinesischen Meer

Canberra. Angesichts der jüngsten Spannungen im Südchinesischen Meer zwischen China und den Philippinen haben der südostasiatische Staatenverbund ASEAN und Australien zur Besonnenheit aufgerufen. »Wir ermutigen alle Länder, jegliche einseitige Maßnahmen zu vermeiden, die den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in der Region gefährden«, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Beijing warf den USA unterdessen vor, die Philippinen als »Spielball« zu missbrauchen, um Unruhe zu stiften. Die Spannungen nehmen zu, nachdem chinesische Schiffe in den vergangenen Tagen philippinische Boote im Bereich der Spratly-Inseln abgedrängt haben sollen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2024, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Marian R. aus B. 7. März 2024 um 09:34 Uhr
    Auch die Volksrepublik China schafft in diesem Gebiet mit dem Ausbau von militärischen Stützpunkten Tatsachen – wie geht das einher mit der Selbstbezeichnung als »sozialistischer« Staat, von dem man erwarten sollte, dass er eben nicht wie die USA gewaltsam – auch gegen internationales Recht – agiert?
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!