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Mildere Strafe für Frankreichs Expräsident

Paris. Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat in einem Berufungsprozess um überhöhte Wahlkampfkosten ein etwas milderes Urteil erhalten. Das Gericht verhängte am Mittwoch wegen illegaler Wahlkampffinanzierung eine einjährige Haftstrafe gegen den 69jährigen, davon sechs Monate auf Bewährung. In erster Instanz war Sarkozy vor mehr als zwei Jahren zu einem Jahr Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Laut Gericht muss der Altpräsident die Strafe nicht im Gefängnis absitzen. Im letztlich gescheiterten Wahlkampf 2012 soll Sarkozys Team das gesetzlich erlaubte Budget um rund 20 Millionen Euro überzogen haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2024, Seite 6, Ausland

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