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Ausgabe vom 06.01.2006

  • AboZwiespältig wie seine Person und Politik sind die Reaktionen auf den schweren Schlaganfall des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon. Während zahlreiche Staats- und Regierungschefs im Westen am Donnerstag besorgt bis schockiert auf die Nachrichten aus Israel reagierten, äußerten viele Palästinenser, die von der Politik Scharon unmittelbar betroffen sind, Hoffnung und zum Teil unverhohlene Freude. Ärzte mußten den 77jährigen gestern zweimal operieren, um Blutungen im Gehirn zu stoppen. Sein Zustand wurde als ernst, aber stabil bezeichnet. Scharons Rückkehr auf die politische Bühne galt jedoch als ausgeschlossen.
    Von Rüdiger Göbel
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  • AboWie die ARD versucht, die Geschichte des Kalten Kriegs umzuschreiben: Medienwirbel um einen Film zur Ermordung John F. Kennedys.
    Von Gerd Schumann
Thema
Inland
  • AboVerfassungsklage von Castorgegnerin wegen polizeilicher Ingewahrsamnahme erfolgreich
  • AboWie Berlins Regierender die Perspektiven der Hauptstadt schönredet
    Von Rainer Balcerowiak
  • AboGeneralleutnant Horst Jänicke im Alter von fast 83 Jahren gestorben
    Von Peter Wolter
  • AboBundeswehr will »Bombodrom« in der Kyritz-Ruppiner Heide sofort nutzen. Fünf Eilanträge beim Verwaltungsgericht Potsdam eingereicht. Linkspartei verurteilt »Farce«
  • AboBaden-Württemberg: Heftige Kritik an Fragebogen für einbürgerungswillige Muslime. Stuttgart unbeeindruckt
    Von Ulla Jelpke
  • AboSigmar Gabriel
  • AboAus Erklärungen gegen Bundeswehreinsätze im Inneren und »Bombodrom«-Pläne
  • AboFrauendatenreport 2005 kritisiert schlechte Karrieremöglichkeiten im deutschen Wissenschaftsbetrieb
    Von Anna Perlstein
Ausland
  • AboOffenbar gefährlicher Virus aus H5-Gruppe Ursache für Tod zweier Jugendlicher
  • AboErfolgreicher Start der zapatistischen Rundreise durch Mexiko. Subcomandante Marcos wirbt für linke Ideen
    Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt
  • AboPräsidentschaftskandidaten werben mit Amnestie für Menschenrechtsverletzungen um Stimmen. Sicherheitskräfte dürfen erstmals wählen
    Von Angel Paéz (IPS), Lima
  • AboIn Caracas hat das neue Parlament seine Arbeit aufgenommen. Angriffe der Opposition und Differenzen innerhalb der Nationalversammlung deuten sich an
    Von Harald Neuber
  • AboBilbao: 101 Euro Gebühr für Anzeige wegen Straftaten. Nur schwere Verbrechen ausgenommen
    Von Ralf Streck, Donostia / San Sebastian
  • AboRussische Truppen rücken gegen Rebellen vor
  • AboGasprom ist ein typisches postsowjetisches Unternehmen. Wer den Konzern beherrscht, hat die Hand auf dem Staatsschatz und bestimmt die Preise
    Von Klaus Fischer
  • AboAktiengesellschaften müssen 40 Prozent Aufsichtsrätinnen beteiligen. Gesetz sieht aber auch Ausnahmen für Großkonzerne vor
    Von Ulla Jelpke
Wenn die Sparbeiträge fürs Alter zu einem ordentlichen Anteil in AKtien steckten, wenn also die Deutschen ein Heer von kleinen Kapitalisten wären, wie es die USA vorleben, dann wäre die Akzeptanz der Marktwirtschaft höher und sähen weniger Wähler das Scheitern der DDR als bedauerlichen Betriebsunfall einer an sich wünschenswerten oder überlegenen Gesellschaftsform.
Kai-Peter Rath, stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche in der am Donnerstag erschienenen aktuellen Ausgabe seines Magazins
Sport