Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. März 2026, Nr. 62
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jW-Wochenendgeschichte

  • 09.06.2018

    Das Warten

    Die verlorene Schönheit des Zeitverplemperns
    Von Jürgen Roth
  • Zerstörung der Biozönose: Austernfarmen bei Rikuzentakata, Japan
    02.06.2018

    In Rauch aufgehen

    Zum Verhältnis von Ökologie und Ökonomie anhand einiger Betrachtungen über die Austernwirtschaft und den Matsutake-Pilz
    Von Helmut Höge
  • Diesmal aber bereitete ich mich nicht vor. Ich buchte nicht einm...
    26.05.2018

    Fünfzig Euro

    Ich hätte die fünfzig Euro nicht ansprechen sollen. Aber nachdem wir ein paar Worte über die Feier gewechselt hatten, sagte ich: »Danach fehlten in meinem Portemonnaie fünfzig Euro. Seltsam, findest du nicht?«
    Von Katharina Bendixen
  • Im Herzen der Gewalt: Ein Gendarm hält einen Protestler nieder, ...
    19.05.2018

    Die Idee der Unterdrückung

    Didier Eribon, Geoffroy de Lagasnerie und Édouard Louis sind die Speerspitzen einer neuen französischen Gesellschaftskritik
    Von Jakob Hayner
  • »Denn die Sonne reichte nur zur Sättigung, nicht zur Gier«: Astr...
    28.04.2018

    Übers Gras zum Kommunismus

    Wider die Revolution der Lokomotiven: Andrej Platonows erster Roman »Tschewengur« erscheint in revidierter Übersetzung
    Von Stefan Gärtner
  • Die Ausländer aus dem Westen brachten akzentfreies Hochdeutsch, ...
    21.04.2018

    Bedrohte Arten

    Magdeburg, Halle, Dessau: alles verödet. Sachsen-Anhalt ist inzwischen wieder so dünn besiedelt wie zu Zeiten von Präfekt Varus. Das ist beunruhigend: Was, wenn wieder Slawen einwandern, zum Beispiel Russen?
    Von Annette Riemer
  • »Beim Kauf eines Kindle 100 Topbücher gratis dazu«. Literatur is...
    14.04.2018

    Literatur und Markt

    Oder wer schreibt Literaturgeschichte? Ein Essay über das Geschäft mit dem Buch
    Von Enno Stahl
  • »Show a little grit«: Paul Robeson war einer der kämpferischsten...
    07.04.2018

    Ein stolzes Herz

    Zum 120. Geburtstag des afroamerikanischen Schauspielers, Sängers und Internationalisten Paul Robeson
    Von Jenny Farrell
  • 17.03.2018

    Zähler und Nenner

    Ich habe Janinas Nachricht noch immer in meinem Handy. Aber so oft ich sie auch lese, es ist nicht zu erkennen, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich schneller hätte reagieren müssen.
    Von David Blum
  • Halluzinogene Nachwehen: Like, wer’s kennt
    10.02.2018

    Vom Blauenden Kahlkopf

    Fritz, der als Pilzsachverständiger mein Interesse für Psilocypinpilze teilt, wies mich auf ein aufgegebenes Militärgelände in der Mark Brandenburg hin. Dort habe er vor einigen Jahren den Blauenden Kahlkopf entdeckt.
    Von Ludwig Lugmeier
  • 27.01.2018

    Der dritte Fan

    Ich justierte das Mikrophon, räusperte mich und absolvierte einen der besten Auftritte, den ich je hatte. Ich ahmte Tierstimmen nach, ruderte mit den Armen, imitierte Satan.
    Von Stefan Wimmer
  • 20.01.2018

    Der dritte Fan

    »Meine Frühjahrstournee ist hiermit eingeleitet«, rief ich und schwang meinen Koffer hoch auf die Gepäckablage des eben eingefahrenen ICE. Das war vielleicht etwas vollmundig, im Grunde handelte es sich um drei Termine.
    Von Stefan Wimmer
  • Zwischen heißer und kalter Wut: »Prometheus«-Art Déco von Rene P...
    13.01.2018

    Von der Wut zum Wissen

    Wie Personen, Gesellschaften und Texte in Bewegung kommen. Über Karl Marx.
    Von Dietmar Dath
  • Erst im vierten Anlauf gelang es 1897 der brasilianischen Armee,...
    06.01.2018

    Der Schöne Berg von Canudos

    Weil sich die Armen nicht helfen dürfen: Die Niederschlagung der Bauernrevolte im brasilianischen Sertão 1896/1897
    Von Gerd Bedszent
  • 09.12.2017

    Das Schwein im Schützengraben

    Anfangs schwebte ich zwischen Tod und Leben. Ich hätte gern wissen wollen, was es heißt zu sterben. Ich hätte gern wissen wollen, was es heißt, tot zu sein.
    Von Dirk Werner
  • Revolutionärer Formwille, »scharf wie eine Bombe« – El Lissitzky...
    02.12.2017

    Die Welt, die Seele und der Dreck

    Was lässt sich mit Hacks zu Kunst und Revolution in der Gegenwart sagen? Um beides scheint es nicht gut bestellt zu sein. Je kritischer sich die Kunst gebärdet, desto schaler kommt sie einem vor.
    Von Jakob Hayner
  • »Wenn alles gesagt ist werden die Stimmen süß / Eine glückliche ...
    25.11.2017

    Mommsens Block

    Die Frage warum der große Geschichtsschreiber / Den vierten Band seiner RÖMISCHEN GESCHICHTE / Den lang erwarteten über die Kaiserzeit / Nicht geschrieben hat beschäftigt / Die Geschichtsschreiber nach ihm
    Von Heiner Müller
  • 18.11.2017

    Ankunft

    Wäre der Zug nicht stehen geblieben, ich hätte dem Bahnhof keine Beachtung geschenkt. So aber stellten sich Fragen. Was ist das für Bahnhof? Wie heißt die Station? Warum halten wir an?
    Von Ludwig Lugmeier