Brexit soll abschrecken: Seit zwei Jahren zeigen EU-Unterhändler den Briten und den anderen EU-Staaten, wie teuer und nervenaufreibend ein Austritt aus dem deutsch geführten Bündnis sein kann.
Ei, da gratulieren wir doch Guido Kerkhoff. Er war erst im Juli zum CEO (so nennt man heute die Vorstandsvorsitzenden in deutschen Konzernen) von Thyssen-Krupp ernannt worden
Vor einem Monat habe ich diese Kolumne mit »Heikos Seifenblase« überschrieben. Jetzt frage ich mich, ob Deutschlands Außenminister Heiko Maas nicht einen veritablen Luftballon aufgeblasen hat.
Wahrscheinlich steht der Weltwirtschaft eine Rezession bevor. Wie um das zu unterstreichen, haben die Aktienkurse in den USA in der vergangenen Woche neue historische Hochs erzielt.
Fast hätte ich versäumt, den geneigten Lesern eine wichtige Nachricht zukommen zu lassen. Sie lautet: Der größte Börsengang der Geschichte findet (wahrscheinlich) doch nicht statt.
Am Mittwoch rief der argentinische Staatspräsident Mauricio Macri den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Hilfe. Der Fonds möge doch bitte die Auszahlung des genehmigten Hilfskredits beschleunigen.
Außenminister Heiko Maas hat einen Scheinvorschlag gemacht, wie die deutschen Konzerne sich der geschäftsschädigenden Sanktionen Washingtons gegen den Iran entledigen könnten.
Die italienische Regierung wagt es tatsächlich, die Betreiberfirma für den Zusammenbruch des Betriebes, für die damit verbundenen Todesopfer und den wirtschaftlichen Schaden zur Verantwortung zu ziehen.
»Jeder, der Geschäfte mit dem Iran macht, wird keine in den USA machen«, twitterte Trump. Und die meisten Kapitalisten scheinen sich daran zu halten. Lucas Zeise erklärt, warum.
Die Handelsbeschränkungen gegen China sind nicht der einzige Grund für die schwächer werdende Konjunktur des Landes. Aber sie tragen zum Abschwung bei.
Der Handelskrieg, den Donald Trump gegen den Rest der Welt eröffnet hat, stellt eine markante Änderung im Verhalten der imperialistischen Zentren zueinander dar.
Fast eine Billion Euro Schulden hat die Gesamtheit der Euro-Zentralbanken bei der Deutschen Bundesbank. Das erfahren wir dank des inzwischen pensionierten Hans-Werner Sinn.
Theresa May hatte seit ihrem Amtsantritt eine dermaßen schlechte Presse, nicht nur von links, sondern auch von rechts, dass man geneigt war zu schlussfolgern, ihr Überleben verdanke sie besonderer politischer Raffinesse.
Der Handelskrieg beginnt. Die Eskalation ist vorgezeichnet. US-Präsident Donald Trump will am Schluss auf Waren mit 400 Milliarden Dollar Einfuhrwert und mehr aus China Zusatzzoll erheben.
Wer ist die mächtigste Figur unter den Finanzhaien? Der Chef und wesentliche Eigentümer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater, ein Mann namens Ray Dalio, zieht sich langsam aufs Altenteil zurück.
Man kann aber, ohne voreilig zu sein, ziemlich sicher davon ausgehen, dass die deutsche Volkswirtschaft von der Begrenzung des Welthandels mit am stärksten betroffen sein wird
Es ist typisch für die SPD. Niemand wird sich deshalb wundern, dass Finanzminister Olaf Scholz sich auf eine Miniversion der Finanztransaktionssteuer (FTT) einlässt und sie damit ihrer Wirkung beraubt.