Flatternde weiße Wäsche auf den Balkons, neugierige Blicke runter auf die Straßen - Havanna.
Ein großer Teil des Malecons, vom Paseo de Prado bis zum Hotel Nacional, ist eine einzige Baustelle dieses Jahr. Die Straße und Häuserfassaden werden erneuert.
Che im Friesiersalon
Zu Besuch bei Freundinnen wie "Zucker & Salz"
Petra (rechts) und Angela (eine der vier Kubanerinnen im Film "Zucker & Salz") haben sich auf der Filmrundreise durch Deutschland kennengelernt und freuten sich sehr über das Wiedersehen in Havanna. 20 Jahre ist Petras letzter Kubabesuch her.
Mariposas unterm Sonnenschirm: Sophie, die für die deutsche Granma Internacional arbeitet, war ebenfalls zur Fiesta eingeladen. (Foto: Katja Boll)
Blick ins farbenprächtige Atelier in Habana Vieja
Blick vom Hotel Ambos Mundos auf die antiquarischen Bücherstände auf dem Plaza de Armas
Größtenteils hatten wir Glück mit dem Wetter, aber ...
... nicht immer.
Alles Maggi, oder was? Thekenauslage in Habana Centro.
Bei der Maggi-Aussicht blieb sie lieber bodenständig stets bei Fleisch und Tortilla: Dagmar.
Und nochmal und besonders schön: Che Guevara. Wandbild an der Fähranlegestelle, lanchitas, wie sie hier genannt werden. (Foto: Bärbel Klüßendorf)
Brauchte keinen Cocktail, um gut drauf zu sein: Heinz Langer, Botschafter a.D., war mit seinen Anekdoten aus Kuba und dem Leben eine große Bereicherung in der Gruppe.
Blickwechsel
Langjähriger Unterstützer und "dritte Säule" im Berliner Büro Buchmesse Havanna: Andreas Köhn, Fachbereichsleiter für Kunst und Medien bei verdi Berlin-Brandenburg.
Bus der Pastors for Peace. Die ökumenische Initiative aus den USA organisiert seit vielen Jahren Solidaritätskarawanen mit Spenden und Hilfsgütern nach Kuba. (Foto: Bärbel Klüßendorf)
Abschiedsparty mit Rum und unseren kubanischen Helfern am Malecón. Ciao! (Foto: Bärbel Klüßendorf)
Fidel beim "Treffen der Intellektuellen" am 10. Februar 2012 im Palacio de Convenciones
Noch immer derselbe in seiner Gestik und Mimik
... und über 9 Stunden konzentriert
Der Empfang im Anschluß an die offizielle Eröffnung der Buchmesse fand dieses Jahr im Museo Bellas Artes statt - wahrscheinlich in Vorahnung, dass es Regenschauer geben könnte
Es gab Mojitos (muy fuerte!!!) und kleine Häppchen, die uns nach einem langen Tag gerade recht kamen
Auch dieses Jahr unterstützten uns kubanische Studentinnen und Studenten am Stand. Hier zu sehen mit Berthold, der schon seit einigen Jahren die Arbeit des Berliner Büros Buchmesse Havanna fördert. (Foto: Katja Boll)
Schichtwechsel am Stand - Zeit fürs Sonnenbaden
Eingangsportal zum Museum der Alphabetisierung
Zufälliges Wiedersehen - Raquel und Martha trafen wir bei unserem Museumsbesuch. Raquel ist eine von Tausenden Frauen, die 1961 aufs Land gingen, um dort Bauern das Lesen und Schreiben beizubringen
"Von Analphabetentum befreites Territorium": diese Flagge wurde nach erfolgreichem Abschluß der Kampagne auf dem Platz der Revolution gehisst.
Nach dem Museumsbesuch wieder zurück auf die Buchmesse (Foto: Martha Krümmling)
Konzert am Abend auf der Festung nach einem langen Messetag
Nach Popcorn ...
... und Zuckerwatte standen alle an.
Gedränge am Eingang zur Festung
Heinz Langer (Botschafter der DDR in Kuba) und Tobias Kriele (Regisseur des Films "Zucker & Salz") bestritten zusammen mehrere Veranstaltungen zu den Kulturbeziehungen zwischen Kuba und der DDR.
Gut gelaunt: die kubanische Buchmesse ist ein großes Fest für alle
Sergio Ballester, Professor für Mathematik, lud uns zu seiner Arbeitsstätte ein
Die Ciudad Escolar de Libertad, ehemalige Kaserne, beherbergt heute Schulen, Fortbildungszentren, Kliniken und Kultureinrichtungen
Die alte Landebahn, die Batista nutzte. Nach dem Sieg der Revolution wurde das ehemalige Kasernengelände für die Wissenschaft und Kultur genutzt. Camilo Cienfuegos selbst soll die Mauern ums Gelände mit eingerissen haben.
Die Ciudad Escolar de Libertad ist eine wohltuende grüne Oase in der Großstadt Havanna
Auch in Kuba lassen Bäume ihre Blätter im Winter fallen
Skulptur vor dem Museum für Alphabetisierung
Die Direktorin des kleinen Museums empfängt uns und erzählt über die Alphabetisierungskampagne von 1961
Sergio in der Eingangshalle des Museums, im Hintergrund Fidel Castro während seiner Rede vor der UNO zur Alphabetisierung
Elam Manuel Menendez, mit nur 8 Jahren der jüngste Lehrer in der Kampagne
Ausgestellte Diplome und Briefe an Fidel, die letzte Aufgabe in der Prüfung
Anciana lernte noch mit 102 Jahren Schreiben. Der älteste Schüler war sogar 106 Jahre alt, leider existiert von ihm kein gut erhaltenes Foto mehr
Auch von Sergio lassen sich noch Unterlagen finden. Mit 13 Jahren ging er aufs Land, um Bauern Lesen und Schreiben zu lehren
In der Zeit von Juli bis Dezember 1961 hatte Sergio sechs Schüler
Die Berichte beeindrucken uns. Raquel (links neben Martha), die ebenfalls als Lehrerin in der Kampagne mitwirkte, begleitet uns noch ein Stück auf dem Rückweg im Bus der Pädagoschen Universität
Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei Sergio und seinen Kollegen für die Einladung.
Jeden Tag kommen die Schulkinder ins Zentrum und nehmen an einem der zahlreichen Kurse teil, z.B. Journalismus, zu den Rechten von Kindern, Theater, Tanz, Umwelterziehung und vieles mehr
kk/jungewelt
Eingang zur Casa im Cayo Hueso, einem von fünf Quartieren im Centro
kk/jungewelt
Preisträger aus Malwettbewerben
kk/jungewelt
Sehr pfiffig: Alle Schüler können uns bereits von ihrem Berufswunsch erzählen
kk/jungewelt
Alejandro spielt auf der Gitarre, wir singen zusammen von Che und Guantanamera
kk/jungewelt
Unser Applaus bewirkt einige Zugaben
kk/jungewelt
Yoana (ganz vorne im Bild) möchte Sängerin werden
kk/jungewelt
Die Sozialarbeit des Zentrums ist vielfältig: Auch Schwangere und junge Mütter werden unterstützt
kk/jungewelt
Dr. Roxana Martinez klärt die Frauen darüber auf, wie wichtig es für das Neugeborene ist, gestillt zu werden