Havanna 2016

Havanna 2016

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    »Wir gehen ins Internet …«

    Claudia Schröppel
    sie
    Sie haben wohl einen Internetzugang ergattert

    Mit den Worten »Wir gehen dann mal ins Internet« verabschiedeten wir uns heute mittag von den anderen jW-Journalisten und verließen unsere Unterkunft. Was bei uns in Deutschland so einfach ist, verursacht hier Plattfüße, Durst und einen abwechslungsreichen Tag an der frischen Luft. Denn Internetzugänge sind auf Kuba keine Selbstverständlichkeit. Privilegiert sind diejenigen, die aufgrund ihrer Tätigkeit einen auf Stunden begrenzten Zugang zu Hause haben. Die Internetzugänge in den Hotels sind überteuert, und wer nicht beruflich oder aufgrund des Studiums ins Internet gelangt, hat derzeit kaum eine andere Möglichkeit, als beim staatlichen Telekommunikationsunternehmen ETECSA Guthabenkarten für die WLAN-Hotspots zu erwerben, die über Kuba verteilt den Zugriff auf das WWW erlauben. 

    Um das erste Hotel machten wir direkt einen großen Bogen. Dort waren wir vor einigen Tagen schon für viel Geld eine Stunde lang durch das Internet geholpert. 10 konvertible Pesos verlangte man dort für 60 Minuten, doch das Netz des Hotels war komplett überlastet. Inzwischen haben wir aber auf der Buchmesse Guthabenkarten der Etecsa erworben – auch dies war an den ersten Tagen unseres Aufenthalts nicht möglich, weil wir stundenlange Wartezeiten hätten in Kauf nehmen müssen oder uns an bereits um 16 Uhr nachmittags geschlossenen Filialen die Nasen stießen. 

    Unser erster Versuch findet heute im Hotel Riviera statt, das vor der Revolution der Mafia gehörte, heute aber Patienten aus Venezuela beherbergt, die in Havanna medizinische Behandlung erfahren. Laut Aussage der freundlichen Rezeptionistin wären wir hier zwar normalerweise schon am Ziel, der Zugang mit unserer Karte wäre möglich, aber ausgerechnet heute hänge da was und es funktioniere nicht.

    Vorbei an Cafés, Studentenwohnheimen und der Casa Bertolt Brecht, einem Kulturzentrum, landen wir schließlich im pulsierenden Herz des Vedado, aber auch dort geht unsere Suche weiter. Gut das hier Hotspots so leicht zu erkennen sind: Wenn viele junge Leute an einem Gebäude stehen und auf ihren Smartphones rumwischen oder Kopfhörer in den Ohren haben und komisch gestikulieren – dann gibt es da Wifi – also WLAN. Dies bestätigt uns auch unser Eisdealer an der Coppelia, der besten Eisdiele der Stadt. Endlich haben uns unsere Telefone, die wir immer wieder wie Wünschelruten schwenken, einen Hotspot gefunden, und da hinten sind glatt noch Sitzplätze frei – zwischen dem Bordstein und einem Hauseingang ist eine kleine Stufe. Wir quetschen uns glücklich zwischen zwei kubanische Studenten … und gehen mal schnell ins Internet.

    Mails gecheckt, Artikel gesendet, drei Paar müde Füße, sechs leckere Espressos und sechs Kugeln Eis sind die Bilanz des Surfens. Geschafft aber glücklich kommen wir – es ist schon dunkel – wieder in der Unterkunft an.

     

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    Eng verbunden

    Dietmar Koschmieder
    Chor
    Stimmgewaltiger Chor - Dialektik von Kollektiv und Individuen

    Am 13. August wird der frühere kubanische Präsident Fidel Castro 90 Jahre alt. Gefeiert wird das schon jetzt an jedem 13. des Monats. An diesem 13. Februar, ein halbes Jahr vor dem runden Geburtstag, fand im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) in Havanna-Vedado ein Konzert unter dem Motto »Fidel ist Kuba« statt. Ein stimmgewaltiger Chor präsentierte kubanische und internationale Lieder, es wurden Reden gehalten und Preise verliehen. Einer der Geehrten war Michael Lapsley, Gründer und erster nationaler Präsident der Freundschaftsgesellschaft Südafrika-Kuba.

    Wenn man Lapsley ansieht, erkennt man erst auf den zweiten Blick, dass sich an Stelle seiner Hände Greifzangen befinden. 1990 war der Antiapartheidsaktivist in Zimbabwe Opfer eines Briefbombenanschlags geworden, bei dem er seine Hände und ein Auge verlor. Von seiner politischen Aktivität konnte ihn das nicht abhalten: Zehnmal besuchte er Gerardo Hernández, einen der »Cuban Five«, in den letzten Jahren im US-amerikanischen Knast. Wir stellten ihm die junge Welt als linkes deutsches Medienprojekt vor und verabredeten, in Kontakt zu bleiben. Auf der Veranstaltung treffen wir auch Fernando González, ebenfalls einer der fünf kubanischen Helden. Er ist mittlerweile Vizedirektor des ICAP, ihm brauchten wir die junge Welt nicht vorzustellen. Er betonte, dass sich die »Cuban Five«, die in jedem Januar ihrer letzten Knastjahre Grußadressen an die Rosa-Luxemburg-Konferenz geschickt hatten, besonders eng mit den Leserinnen und Lesern dieser Zeitung und der deutschsprachigen Solidaritätsbewegung verbunden fühlen.

    Lapsley
    Michael Lapsley, Gründer von FOCUS (Friends of Cuba Society, Südafrika)

    Zum Schluss der Veranstaltung übergaben wir ICAP-Präsidentin Kenia Serrano das im Verlag 8. Mai erschienene Buch »Fidel es Fidel«, das wir zusammen mit dem kubanischen Fotografen Roberto Chile produziert haben. Kenia schlägt zum Abschied vor, dass man unserem Beispiel folgend das Buch in weiteren 100 Ländern produzieren und vorstellen sollte.

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    Bilanz nach 25 Jahren: Cuba Sí informierte in Havanna über ihre Arbeit

    André Scheer
    Stolz auf geleistete Arbeit: Aktivisten von Cuba Sí in Havanna
    Stolz auf geleistete Arbeit: Aktivisten von Cuba Sí in Havanna

    Vor 25 Jahren wurde in Berlin die Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí der damaligen PDS gegründet. Unmittelbarer Anlass war Anfang der 90er Jahre der Protest dagegen, dass die Bundesregierung von Helmut Kohl die Verträge zwischen der DDR und Kuba einseitig aufgekündigt hatte. Davon betroffen war auch die vereinbarte Lieferung von Milchpulver. »Milch für Kubas Kinder« war deshalb die erste große Kampagne, mit der die Solidaritätsbewegung in Ost und West zur Unterstützung für die revolutionäre Insel mobilisierte.

    Ein Vierteljahrhundert später wurde am Sonnabend in Havanna Bilanz gezogen. Mit einer kleinen Veranstaltung in der historischen, über dem Zentrum der kubanischen Hauptstadt thronenden Festung La Cabaña informierte Cuba Sí über ihre Arbeit. Justo Cruz referierte anhand einer Präsentation und mit Fotos aus den zweieinhalb Jahrzehnten über das Bepacken von Containern, die von der Arbeitsgemeinschaft organisierten Workcamps und die politische Arbeit in Deutschland. Als Vetreter des Partners von Cuba Sí, der Kubanischen Assoziation für landwirtschaftliche Produktion (ACPA), stellte Robier Hernández Rodríguez die Entwicklung der aus Deutschland unterstützten Milchproduktion vor.

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    Die Buchmesse hat begonnen

    - und damit unsere Arbeit

    Ansturm am ersten Wochenende auf der Cabana
    Am Stand von Cuba Sí
    Bei Debi, die uns bei unserer journalistischen Arbeit großartig unterstützt
    Gespräch für die M&R mit Musiker Gerardo Alfonso
    Gedrängel vor den Bussen, die zusätzlich für die Buchmesse eingesetzt werden
    Interview mit Musiker Pablo Menéndez
    Konzerte im Rahmen der Buchmesse auch im Pabellon Cuba in Vedado
    Pablo Fernández in der jW in den 70ern. Seine Band Mezcla spielte auch in der DDR
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    Drei hochrangige Vertreter der DDR analysieren die jüngsten Entwicklungen auf der revolutionären Karibikinsel

    jW
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    Buchvorstellung war am 19. Januar in der jW-Ladengalerie. Volker Hermsdorf (r.), auf dem Podium mit Hans Modrow (l.) und Fritz Streletz

    Volker Hermsdorf nimmt den Gesprächsfaden auf. Vor gut einem Jahr erschien sein Buch »Amboss oder Hammer«, das Ergebnis monatelanger Unterhaltungen mit dem früheren DDR-Ministerpräsidenten Hans Modrow. Der linke Gewerkschafter aus dem Westen tauschte sich darin mit dem hohen Funktionär des anderen Deutschland über ihre Erfahrungen mit Kuba aus

    Lesen sie hier weiter:

    https://www.jungewelt.de/2016/02-15/056.php

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    Impressionen aus Havanna

    So zeigt sich Kubas Hauptstadt heute

    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
    Havanna
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    Auftakt in Havanna: Die Buchmesse läuft

    André Scheer
    Enrique Ubieta und Abel Prieto
    Enrique Ubieta und Abel Prieto

    Mit zahlreichen Veranstaltungen in der historischen Festung La Cabaña und an vielen weiteren Orten der kubanischen Hauptstadt hat die 25. Internationale Buchmesse in Havanna ihre Pforten geöffnet. Geprägt wird das Programm durch eine hochrangige Delegation des Gastlandes Uruguay, die zur Eröffnung am Donnerstag durch Vizepräsident Raúl Sendic angeführt wurde. So steht am Samstag eine große Ehrung des wohl bekanntesten uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano auf dem Programm. Doch auch andere Länder präsentieren sich mit Lesungen und Diskussionsveranstaltungen. So haben russische Verlage einen eigenen Bereich eingerichtet und stellen die Literatur ihres Landes dem kubanischen Publikum vor. In einer Lesung geht es etwa um die heutige russische Literatur als »Geisel ihrer großen Vorgänger«. Cuba Sí wird aus Anlass des 25. Jahrestages des Bestehens dieser Arbeitsgemeinschaft der Linkspartei ebenfalls am Samstag mit einer Veranstaltung geehrt, zu der sich unter anderem die Europadirektorin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, Gladys Ayón, angesagt hat.

    Bereits am Freitag stellte der Publizist Enrique Ubieta, vor einigen Jahren Gast der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin,  sein Buch »Zona Roja« (Rote Zone) vor, eine Reportage über den Einsatz kubanischer Ärzte im Kampf gegen die Ebola in Westafrika. Die Lesung wurde zu einer Ehrung für diese Mediziner, die zahlreich zur Lesung im Kulturhaus der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) gekommen waren. Gewürdigt wurde das wichtige Buch Ubietas durch den früheren kubanischen Kulturminister Abel Prieto.

    Impressionen aus Havanna zeigen wir hier

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    Rumba in der UNEAC

    Kubas Kultur zum Anfassen

    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
    Rumba in der UNEAC
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    Bevor es zu spät ist

    jW
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    Bereit zum Kampf gegen Zika-Virus: Eine Kammerjäger-Brigade erhält in Havanna letzte Instruktionen (2.2.2016)

    In 26 Ländern vor allem Lateinamerikas wurden bislang Fälle einer Ansteckung mit dem Zika-Virus registriert. Kuba blieb von dem Erreger bislang verschont. Trotzdem nimmt das Thema in den kubanischen Medien breiten Raum ein, denn jederzeit könnte die Infektion auf die Insel eingeschleppt werden und sich unter deren tropischen Bedingungen verbreiten

    Lesen sie hier weiter:

    https://www.jungewelt.de/2016/02-13/026.php

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    Keine Freiheit ohne Kultur

    jW
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    Kubas lebendige Debatten spiegeln sich in der Literatur. Auf der Buchmesse in Havanna ist das zu erleben.  André Scheer führte ein Gespräch mit Alpidio Alonso Grau über den Einfluss der tiefgreifenden politischen Veränderungen auf den Kulturbetrieb Kubas. 

    Grau ist Dichter und Schriftsteller, Abgeordneter der kubanischen Nationalversammlung und Funktionär der Abteilung für Ideologie beim ZK der Kommunistischen Partei Kubas. Am 9. Januar war er zu Gast bei der XXI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz

    Hier geht es zum Artikel:
    http://www.jungewelt.de/2016/02-11/001.php

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    Willkommen in Havanna!

    André Scheer
    Alltagsszene in Havanna
    Alltagsszene in Havanna

     

    Das Abenteuer hat begonnen: Die Delegation von junge Welt und Melodie und Rhythmus ist heil und komplett in Havanna angekommen und hat ihre Arbeit aufgenommen.  Zunächst ging es darum, Termine abzuklären, Arbeitsbedingungen zu schaffen und all die vielen anderen Kleinigkeiten zu bewältigen, die vor einem erfolgreichen Aufenthalt in Kuba besorgt werden müssen. Dazu gehört zum Beispiel die ordnungsgemäße Akkreditierung der Journalisten beim Internationalen Pressezentrum (CPI).

    Die kubanischen Rechtsvorschriften für ausländische Berichterstatter sind strikt: Wer als Reporter aus einem anderen Land in Kuba tätig werden will, braucht diese Akkreditierung. Im Gegenzug unterstützen die Beamten des CPI bei Kontakten zu offiziellen Repräsentanten der kubanischen Regierung oder von Institutionen. Außerdem schafft der vom CPI ausgestellte Ausweis Sicherheit für die Berichterstatter, denn sie können sich mit ihrer Bestätigung zum Beispiel bei den Behörden und Sicherheitskräften ausweisen. Das ist wichtig, wenn man etwa über Situationen schreiben will, die unübersichtlich werden können. Immer wieder versuchen aber selbsternannte Reporter auch aus Deutschland, diese Hürde zu umgehen. Später ist das Geschrei groß, wenn diese dann zum Beispiel bei einer nicht genehmigten Demonstration aufgegriffen werden und sich eben nicht als Journalisten ausweisen können.  

    Herzlich begrüßt wurden die Gäste von junge Welt und Melodie und Rhythmus am Mittwoch im Gebäude des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) von dessen Europadirektorin Gladys Ayllón. Die energiegeladene Afrokubanerin sprudelte über mit Vorschlägen, welche Veranstaltungen für die Kollegen der deutschen Musikzeitschrift interessant sein könnten. Im Sommer soll nämlich eine Ausgabe der Melodie und Rhythmus erscheinen, deren Schwerpunkt die Kultur Kubas ist.

    Vor der Delegation liegen arbeitsame Tage. Am Donnerstag wird die Internationale Buchmesse offiziell eröffnet. Deren Gastland ist in diesem Jahr Uruguay, so dass vor allem aus diesem südamerikanischen Land viele Autoren und Künstler in Havanna zu Gast sind.

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    Kuba im Schwerpunkt

    jW
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    Nicht nur in der Berichterstattung auf diesem Blog, sondern auch in der Print- und Onlineausgabe:

    Lesen Sie spannende Hintergründe und Artikel zu Kuba und der Buchmesse in Havanna.

    Morgen im Schwerpunkt können Sie in dem Interview »Keine Freiheit ohne Kultur« mit Alpidio Alonso Grau erfahren, wie sich die Welt der Kultur auf Kuba unter den einschneidenden politischen Ereignissen verändert. Grau ist Dichter, Schriftsteller und Abgeordneter der kubanischen Nationalversammlung. Dazu den Hintergrundartikel »Buchmesse Havanna: Jubiläum« zur Buchmesse im allgemeinen, aber auch speziell zu deren 25jährigen Jubiläum.

    Hier gehts online zum Schwerpunkt:

    http://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/schwerpunkt.php

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    Millionen für den Umsturz auf Cuba

    jW
    »Change«
    Zentrales Anliegen der US-Außenpolitik: »Change« am Malecón durch »Förderung von Freiheit und Demokratie«

    Die US-Regierung und von ihr finanzierte »Nichtregierungsorganisationen« (NGO) haben seit Jahresbeginn Millionenbeträge für neue Programme zur Beförderung eines Systemwechsels in Kuba bereitgestellt. Damit intensiviert Washington seine Aktivitäten zur Destabilisierung der Regierung in Havanna und konterkariert den begonnenen Normalisierungsprozess zwischen beiden Ländern.

    In einem Artikel in der gestrigen Ausgabe setzte sich Volker Hermsdorf mit dem Thema auseinander.

    Zum Artikel:

    http://www.jungewelt.de/us-interventionen-in-cuba

     

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    Havannas Buchmesse feiert Jubiläum

    Plakat zur 25. Buchmesse in Havanna
    Plakat zur 25. Buchmesse in Havanna

    Zum 25. Mal eröffnet am kommenden Donnerstag in Havanna die Internationale Buchmesse ihre Tore. Unter dem Motto »Lesen bedeutet Wachsen« ist das Kulturfestival in diesem Jahr Uruguay als Gastland sowie dem 60. Jahrestag der Landung der »Granma« 1956 sowie dem 120. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei in Kuba gewindet. Gewidmet ist die Messe auch dem 100. Geburtstag des Schriftstellers José Soler Puig.

    Wichtigste Austragungsorte sind wieder die historische Festung San Carlos de La Cabaña über dem Hafen der kubanischen Hauptstadt sowie die Universität von Havanna, der Pabellón Cuba, das ALBA-Kulturzentrum sowie das Dulce-María-Loynaz-Zentrum, in denen zahlreiche Lesungen, Vorträge und künstlerische Veranstaltungen stattfinden.

    Erstmals wurde die Buchmesse 1982 veranstaltet und ist heute die wichtigste Veranstaltung der kubanischen Literatur. Mit anderen Buchmessen, in denen es vor allem um den Kommerz geht, hat die Feria Internacional del Libro wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich um ein großes Festival, das vor allem für die kubanischen Kinder immer wieder ein großes Ereignis ist.

    junge Welt und Melodie und Rhythmus sind in diesem Jahr wieder mit einer Journalistendelegation in Havanna vertreten. In den kommenden Tagen werden wir regelmäßig aus der kubanischen Metropole berichten. (jW)

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