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Zuletzt aktualisiert: 01.05.2019
  • »Ihn konnte man nicht kennen«: Bert Brecht (Burghart Klaußner)
    21.03.2019

    »Lasst mich doch in Ruhe«

    Bertolt Brecht war 1921 gerade 23 Jahre alt, hatte bereits einen zweijährigen Sohn, und zwei Frauen erwarteten gleichzeitig ein Kind von ihm. Drei Jahre später schwängerte er eine dritte, die Helene Weigel. Auch ihr würde er nie treu sein. ...
    André Weikard
  • Der Schattenboxer: Oliver Kraushaar in Aktion
    05.11.2018

    Wenn es einen nicht so frieren würde

    Das Berliner Ensemble, Bertolt Brechts Wirkstätte im Berlin der Nachkriegszeit, war der natürliche Ort für Uraufführungen von Stücken aus dessen Feder. Auch nach seinem Tod konnte hier noch der eine oder andere Text erstmals seine Wirkung z...
    Erik Zielke
  • 25.11.2010

    Dennoch mit Genuß

    Im kleinen Ort Buckow in der Märkischen Schweiz erstanden Bertolt Brecht und Helene Weigel in den fünfziger Jahren ein Grundstück mit zwei Häusern am Ufer des Schermützelsees. Eines von ihnen, Weigels »eiserne Villa« ist seit den späten Sie...
    David Salomon
  • Manfred Wekwerth und Gisela May bei den Proben zu »Mutter
...
    12.06.2010

    Bremer Musikanten

    Aus war’s mit der Ruhe in Hanff’s Ruh, vorbei mit der Stille in der Berliner Gaststätte – jedenfalls phasenweise. Schalmeien schmetterten »Brüder zur Sonne, zur Freiheit« durch den Grünauer Wald. Jugendliche der Bremer Lai...
    Klaus-Detlef Haas
  • Peter Hacks: » … die Wörter Kommunismus und Verzicht dürfen nich...
    20.03.2010

    Einsatz und Anspruch

    Unter dem Motto »Gute Leute sind überall gut. Hacks und Brecht« fand am 6. November 2009 in Berlin die zweite wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft statt. Die Materialien zur Konferenz erschienen soeben im neu gegründeten A...
    Heidi Urbahn de Jauregui
  • Mit Witz und Methode: Brecht und Hacks – zwei Blicke auf Hegel
    26.11.2009

    Wie Wissen wird

    Unter dem Motto »Gute Leute sind überall gut. Hacks und Brecht« fand am 6. und 7. November in Berlin die zweite wissenschaftliche Tagung zu Leben und Werk von Peter Hacks statt. Wir veröffentlichen im folgenden den Vortrag von Dr. Dieter Kr...
    Dieter Kraft
  • Bertolt Brecht (Mitte) bei den Proben zu »Mutter Courage und ihr...
    24.12.2008

    »Brecht war die zentrale Figur«

    Jost Hermand (Jahrgang 1930) lehrt Germanistik und Kulturgeschichte an der University of Wisconsin-Madison. Sie haben Ihr Studium an der Universität Marburg 1956 – in Brechts Todesjahr – abgeschlossen. Damals gab es in der Bundesrepublik...
    Stefan Huth
  • 14.08.2008

    Prinzipien taugen nicht

    »Ich handle nicht, und das Volk wandelt sich von selbst!« Sechs Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung riet in China der legendäre Laotse von allem Engagement ab. Auch Bertolt Brecht wäre bekanntlich gerne weise gewesen. »In den alten Bücher...
    Matthias Martin Becker
  • Nicht über Bäume sprechen: Bertolt Brecht 1947
    13.08.2008

    Aus der alten Mitte

    Waren es wirklich die Schriftsteller, die den DDR-Vernichtern (Gauck, Treuhand, Spiegel und andere Nachrichtendienste) in den letzten 20 Jahren durch die Lappen gegangen sind? Mit dem Effekt, daß eine Linke, die sich öffentlich auch auf den...
    Diether Dehm
  • Kritiker der Einfühlungsästhetik: Bertolt Brecht (10.2.1898–14.8...
    07.02.2008

    Zweierlei Klugheit

    Über Bertolt Brecht (1898–1956) ist viel geschrieben worden, so daß es unnötig scheint, aus Anlaß seines 110. Geburtstags am 10. Februar eine Übersicht über sein Leben und Werk zu geben. Den Lesern dürfte bekannt sein, daß Brecht ein marxis...
    Michael Zander
  • Ansätze von Ausdruck sind immer Zitat
    28.11.2007

    Sehr lehrreich

    In den Lesebüchern stehen die Namen der großen Feldherrn. Ihre Schlachten lernt auswendig. Ihr wunderbares Leben studiert. Auf der Bühne der Komischen Oper Berlin kann man das während der Eröffnungsszenen von »Die Verurteilung des Lukullus«...
    Peer Schmitt
  • Lob des Lernens. Carmen-Maja Antoni als Pelagea Wlassowa in Clau...
    14.10.2006

    ABC des Kommunismus

    Der sechste Teil von Brechts 1930 geschriebenem Stück »Die Mutter« enthält eine Unterrichtsszene. In ihr lernt eine Gruppe älterer Arbeiterinnen und Arbeiter, unter ihnen die Protagonistin Pelagea Wlassowa, das Lesen. Den Lernenden wird »vo...
    Thomas Metscher
  • Brecht 1947 vor dem Kongreßausschuß für unamerikanische Aktivitä...
    12.10.2006

    Erst in die Fresse

    Die Deutsche Bank und andere Sponsoren wuchteten die »Dreigroschenoper« pünktlich zum 50. Todestag Brechts auf eine halbfertige Berliner Bühne. Riesenerfolg beim Publikum, Kartenpreise mehrere Dutzend Euro, die meisten Kritiker rümpften die...
    Arnold Schölzel
  • 04.09.2006

    Idioten sicher

    Es gibt einen Internationalen Tag für das Gedenken an den Regenwald und einen zum Schutz des Kindes, einen Tag des Buches und einen für die Rückengesundheit. Es gibt auch den 1. September, dem Weltfrieden gewidmet und im Westen meist »Antik...
    Matthias Becker
  • Oktoberrevolutionsfeier 1954 (aus einer Fotoserie im besprochene...
    14.08.2006

    Vom Hacker B. B.

    Aus nichts wird nichts, das Neue kommt aus dem Alten«, schrieb Bertolt Brecht 1950, »aber es ist deswegen doch neu«. Seine Gier nach dem Neuen hatte kein Maß. Das unterschied ihn von Genossen, die immer schon alles verstanden hatten, es nur...
    Alexander Reich
  • Das Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm
    14.08.2006

    Um die große Aussprache

    Bemerkung zu dem nachstehenden, in jW erstmals vollständig veröffentlichten Protokoll von einem der TeilnehmerVon Manfred WekwerthAm 24. Juni 1953 fand in der damaligen Probebühne des Berliner Ensembles (BE) in der Reinhardtstraße ein...
  • 29.06.2005

    Unerkennbare Welt?

    Brechts Essay »Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit« hat, in einer Zeit des Aufbruchs, vor dreißig Jahren und mehr, einer ganzen Generation kritischer Intellektueller zur Orientierung gedient.1 Verfaßt wurde er 1935, in einer Ze...
    Thomas Metscher
  • 16.02.2004

    Widerrufen wir also?

    Der Theaterregisseur Manfred Wekwerth (ab 1951 Meisterschüler und Regieassistent von Bertolt Brecht, 1960-69 Chefregisseur und 1977-1991 Intendant des Berliner Ensembles, 1982-1990 Präsident der Akademie der Künste der DDR) hat es sich mit ...
    Manfred Wekwerth
  • 10.09.2003

    Leben-Tod-Problem

    Heute vor 60 Jahren, am 9. September 1943, fand die Uraufführung von Bertolt Brechts »Galileo Galilei« statt. Als ich das hörte, dachte ich fälschlicher Weise sofort an die Premiere in Beverley Hills, hatte Szenenfotos von Charles Laughton ...
    Renate Ullrich
  • 09.12.2000

    Krimis im Netz

    Bertolt Brecht liebte Kriminalromane; den Bearbeitern der Großen Berliner und Frankfurter Ausgabe seiner Werke sind Krimis offenbar egal. Jedenfalls machen sie sich nicht die Mühe herauszufinden, was Brecht zum Zeitvertreib las und - wichti...
    Michael Klein
  • 14.09.2000

    Schwierigkeiten mit der Wahrheit

    Ein Kammerspiel nach der klassischen Regel der Einheit von Ort und Zeit. Brecht in Buckow, drei Tage später wird er sterben. Um ihn seine Freundinnen und Mitarbeiterinnen, seine Frau und die Tochter Barbara. »Es ist ein wunderschöner, leich...
    Angela Martin
  • 20.03.1999

    Meister und Margarita

    Zeitgeschichte, im Detail nacherzählt, gleicht einem Kolportageroman. Doch kein Roman, so unglaublich er auch erzählt sein mag, nimmt es mit einer Zeitgeschichte auf, die in diesen Jahren aus den Archiven kriecht wie ein aus tausendjährigem...
    Fritz Rudolf Fries
  • 05.02.1998

    »Krise - ein Vorgang zur Veränderung des Vorherrschenden«

    In der großen Berliner Ausstellung zum 100. Geburtstag zeigt die Akademie der Künste Brecht als Vielverarbeiter, als jemanden, der sich stets mit erstklassigem Material ausgestattet hat, in der Philosophie, in der Kunst, in der Literatur. E...
    Arnold Schölzel
  • 05.02.1998

    »Ich habe meinen Geburtstag erst am zwölften bemerkt ...«

    Aus der Vielzahl der Themen des Briefschreibers Brecht aus gegebenem Anlaß ein Beispiel: »Nun hast Du also meinen Geburtstag doch nicht vergessen, wie ich gehofft hatte, sondern ich den Deinen, wie ich immer gefürchtet habe. Das kannst ...
    Wolfgang Jeske
  • 01.11.1997

    »Ein Zoologe bei Affen«

    Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa sah Brecht nüchtern. Am 8. Mai 1945 notierte er in seinem »Arbeitsjournal«: »nazideutschland kapituliert bedingungslos. früh sechs uhr im radio hält der präsident eine ansprache. zuhörend betrachte...
    Arnold Schölzel

Literatur

  • Transit Moskau

    Ursula El-Akramy
    Margarete Steffin und Maria Osten. Europäische Verlagsanstalt 1998, 406 Seiten
    ISBN: 343450446X
  • Das Leben des Bertolt Brecht. oder Der Umgang mit den Welträtseln

    Werner Mittenzwei
    Ein Standardwerk der Brecht-Literatur. Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag 2002, 750 Seiten
    ISBN: 3518026712

Die XXVII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 8.1.2022 als Präsenz- und Livestreamveranstaltung statt. Informationen und Tickets finden Sie hier.