Straße von Hormus: Iran erlaubt Öllieferungen für die Philippinen
Manila. Der Iran hat nach Angaben aus Manila eine sichere Durchfahrt der Straße von Hormus für Öllieferungen für die Philippinen zugesichert. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi habe telefonisch versichert, dass der Iran »die sichere, ungehinderte und zügige Durchfahrt« erlauben werde, erklärte das philippinische Außenministerium am Donnerstag. Das ermögliche die beständige Belieferung mit Öl und Düngemitteln.
Seit dem Beginn des Angriffs Israels und der USA auf den Iran Ende Februar ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge aber weitgehend zum Erliegen gekommen. In der Folge kam es zu einem dramatischen Anstieg der Erdölpreise. Die Philippinen sind in hohem Maße abhängig von Energieimporten aus dem Nahen Osten. Präsident Ferdinand Marcos hatte in der vergangenen Woche angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Versorgung des Landes einen »nationalen Energienotstand« ausgerufen.
Vor einigen Tagen gab bereits das benachbarte Malaysia eine Einigung mit dem Iran bekannt, nach der malaysische Öltanker die Straße von Hormus ohne Bezahlung einer Gebühr passieren dürften. Auch hatten in dieser Woche nach Angaben des chinesischen Außenministeriums drei chinesische Schiffe die Meerenge durchqueren können. Das Ministerium bedankte sich bei den »beteiligten Parteien« für die Unterstützung. (AFP/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Die iranische Linke im Schatten der Gewalt
vom 02.04.2026 -
Ohne Kommentar
vom 02.04.2026 -
Welche Gefahr geht von dem Schwermetall aus?
vom 02.04.2026 -
Erinnerung wird weggespart
vom 02.04.2026 -
Weitersingen trotz Stromausfalls
vom 02.04.2026 -
Kiewer Aprilscherze
vom 02.04.2026 -
Vertrauen gleich null
vom 02.04.2026 -
Von Knast zu Knast
vom 02.04.2026 -
Westbank im Ausstand
vom 02.04.2026
