Trump irritiert Japans Regierungschefin mit Pearl-Harbor-Bemerkung
Washington. US-Präsident Donald Trump hat die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi mit einem historischen Vergleich zu Pearl Harbor irritiert. Bei ihrem Besuch im Weißen Haus sprach Trump darüber, dass die USA beim Angriff auf den Iran das Überraschungsmoment genutzt hätten. »Wer kennt sich mit Überraschungen besser aus als Japan«, fragte Trump und sorgte für Gelächter im Raum.
»Warum haben sie mir nichts über Pearl Harbor gesagt«, fragte Trump an die Japaner gerichtet. Er glaube, Japan setze noch viel stärker auf Überraschungen als die USA. Takaichi richtete sich daraufhin sichtlich angespannt in ihrem Sessel auf und blickte mit großen Augen in Richtung ihrer Delegation.
Japan hatte am 7. Dezember 1941 den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii bombardiert. Bei dem Überraschungsangriff starben mehr als 2.400 Menschen. Die USA traten daraufhin in den Zweiten Weltkrieg ein. (dpa/jw)
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