UN-Organisation: Evakuierungspläne für Seeleute im Kriegsgebiet
London. Die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) arbeitet an Evakuierungsplänen für die durch den Iran-Krieg im Umfeld der Straße von Hormus festsitzenden Schiffe und Seeleute. Der erste Ansprechpartner seien nun die Länder der Region, um Gespräche darüber zu beginnen, wie eine Evakuierungsroute eingerichtet werden könnte, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez nach einer Dringlichkeitssitzung am Donnerstag. »Es geht nicht darum, alle Schiffe an einem einzigen Tag hinauszuführen«, sagte Dominguez. Die Sicherheit habe dabei die oberste Priorität, »denn bei allen Maßnahmen wollen wir das Risiko für die Seeleute keinesfalls erhöhen«, sagte Dominguez. Auch mit dem Iran, der IMO-Mitglied ist, werde in dieser Sache gesprochen. Nach Angaben der UN-Organisation sitzen 20.000 Seeleute in der Region fest. Dominguez sprach von nahezu 2.000 Schiffen. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einer wichtigen Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas, ist wegen der Angriffe Israels und der USA auf den Iran praktisch zum Erliegen gekommen. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Kann der PCV nun mehr Druck auf die Regierung ausüben?
vom 20.03.2026 -
Sind die Hilfsgüter nicht ein Tropfen auf den heißen Stein?
vom 20.03.2026 -
An der Seite der Massen
vom 20.03.2026 -
Ich protestiere
vom 20.03.2026 -
Kuba: Solidarität gegen Blockade und Komplizen
vom 20.03.2026 -
Risse im Westen
vom 20.03.2026 -
Regierung in der Honigfalle
vom 20.03.2026