Unwort des Jahres
Der Begriff »Sondervermögen« ist zum »Unwort des Jahres 2025« gekürt worden. Das gab die Jury am Dienstag in Marburg bekannt. Der Gebrauch des ursprünglich aus der wirtschaftlichen und juristischen Fachsprache stammenden Begriffs verdecke, was mit ihm gemeint sei – nämlich die Aufnahme von Schulden, erklärte die Jury zur Begründung ihrer Entscheidung. Der im vergangenen Jahr vermehrt im öffentlich-politischen Sprachgebrauch verwendete Begriff habe »sehr deutlich die politischen Debatten über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme« geprägt, hieß es weiter. Im Fachdiskurs meine »Sondervermögen« einen Nebenhaushalt, der zur Erfüllung bestimmter Aufgaben eingerichtet werde und mit der Aufnahme von Schulden oder einer Kreditermächtigung verbunden sei. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Feuilleton
-
Rotlicht: Zeitrechnung
vom 14.01.2026 -
Nachschlag: Hätte, hätte, Taubengrippe
vom 14.01.2026 -
Vorschlag
vom 14.01.2026 -
Veranstaltungen
vom 14.01.2026 -
Testosteronträume
vom 14.01.2026 -
Jordan, Gusner, Trösch, Pelikowsky
vom 14.01.2026 -
Auf dem Todesmarsch
vom 14.01.2026 -
Es ist kompliziert
vom 14.01.2026