Prisma
Von Andreas PaulIm Prisma fremder Zeiten geht ein Fenster auf,
Man sehnt sich nach Veränderung, dem Unterschied,
Und eingewoben ist in alles, was geschieht,
Ein Muster, das sich störrisch hält im Abverkauf.
*
Die Arbeit an der Differenz ist mühevoll,
Nicht aufgehn soll die Gleichung, so dass bleibt ein Rest,
Im Traum eines Toreros, den der Mut verlässt,
Und von Titanen schwerer Waffen Sturz ins Soll.
*
Dass, was wir sind, Modell steht für ein Weiterhin,
Gereicht im Spiegel ausgelassner Kindertage
Verwehnder Hoffnung, ach, so vieles steht in Frage
Wo man auch hinsieht in den Kriegen ohne Sinn.
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