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Aus: Ausgabe vom 17.01.2026, Seite 11 / Feuilleton

Prisma

Von Andreas Paul

Im Prisma fremder Zeiten geht ein Fenster auf,

Man sehnt sich nach Veränderung, dem Unterschied,

Und eingewoben ist in alles, was geschieht,

Ein Muster, das sich störrisch hält im Abverkauf.

*

Die Arbeit an der Differenz ist mühevoll,

Nicht aufgehn soll die Gleichung, so dass bleibt ein Rest,

Im Traum eines Toreros, den der Mut verlässt,

Und von Titanen schwerer Waffen Sturz ins Soll.

*

Dass, was wir sind, Modell steht für ein Weiterhin,

Gereicht im Spiegel ausgelassner Kindertage

Verwehnder Hoffnung, ach, so vieles steht in Frage

Wo man auch hinsieht in den Kriegen ohne Sinn.

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