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Aus: Ausgabe vom 07.01.2026, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Seltsame Sachen

Stranger Things, Staffel 5 | Netflix
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Ob die Skepsis auf ihren Gesichtern wohl dem Drehbuch galt?

Die fünfte und zum Glück letzte Staffel des Netflix-Originals versucht zu erklären, warum sich die Protagonisten seit nunmehr zehn Jahren mit übernatürlichen bis magischen Phänomenen in ihrer US-Kleinstadt Hawkins konfrontiert sehen, die immer mehr von ihnen hinwegrafften. In der finalen Staffel bleibt vor lauter gewichtigen Dramen leider immer weniger Platz für die kleinen Momente zwischen den Teenagern, die die Serie einst so mit Leben erfüllten. Statt dessen gibt es fette Knarren, dicke Explosionen und eine »El« Millie Bobby Brown, die nach einer Dekade in Hollywood so viele Eingriffe hinter sich hat, dass ihre Mimik ein permanentes, monotones Rätsel bleibt. Langweilig ist es auf keinen Fall, doch leider schwindet mit jedem gelösten Rätsel, jeder Erkundung der Alternativwelt und jedem getöteten Monster auch das Mysteriöse, das Fremde und letztlich die Spannung. Wie die Spiegelwelt unter ihren Füßen entstand und was US-amerikanischer, interdimensionaler Imperialismus damit zu tun hat, müsst ihr selbst erfahren. (tve)

Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug

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