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UN: Über 1.000 Tote nach Angriff im Sudan

Genf. Im Sudan sind nach UN-Angaben im April bei Angriffen der RSF-Miliz auf ein Flüchtlingslager mehr als tausend Zivilisten getötet worden. Zwischen dem 11. und 13. April sei die »Tötung von mindestens 1.013 Zivilisten« dokumentiert worden, hieß es in einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht des UN-Menschenrechtsbüros. Mehr als 400.000 Bewohner des Flüchtlingslagers Zamzam in der Region Darfur seien durch den Angriff ein weiteres Mal vertrieben worden. Eine »solche bewusste Tötung von Zivilisten« oder Menschen abseits von Gefechten sei möglicherweise als Kriegsverbrechen einzuordnen, erklärte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2025, Seite 6, Ausland

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