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Mehr Asylerstanträge von Syrern abgelehnt

Nürnberg. Im Oktober sind deutlich mehr Erstanträge syrischer Asylsuchender abgelehnt worden als in den Vormonaten. Insgesamt 1.906 erstmalige Anträge wurden in diesem Monat vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt – im Zeitraum von Januar bis September waren es insgesamt nur 163 Ablehnungen. Diese Zahlen lagen der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag vor. Im Dezember 2024 hatte das Bundesamt den Großteil der Entscheidungen über Anträge von Syrern ausgesetzt und das mit der dynamischen Situation nach dem Sturz von Präsident Baschar Al-Assad begründet. Seit September entscheidet das Bundesamt wieder Verfahren »aus der Gruppe der jungen, arbeitsfähigen, alleinreisenden Männer«. Zuletzt hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärt, es gebe nach dem Ende des Bürgerkrieges »keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2025, Seite 4, Inland

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