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Fauna

Baum der Zukunft

Bäume gehen uns alle an. Versuchen Sie mal ohne welche zu atmen. Sehr sympathisch ist etwa die Zitterpappel. Die steht für Vielfalt, Lebenskraft und Erneuerung und ist gerade zum Baum des Jahres 2026 erklärt worden. Sie sei anpassungsfähig und trage »in Zeiten des Klimawandels« zur Regeneration von Wäldern bei, begründete die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung die Wahl am Mittwoch in einer Mitteilung. »Die Zitterpappel erinnert uns daran, dass Vielfalt die größte Stärke der Natur ist«, schreibt die Stiftung. Die Zitterpappel oder Espe oder Populus tremula ist in ganz Europa heimisch und ein wichtiger Pionierbaum, weil sie offene Flächen besiedelt und zahlreichen Tieren Lebensraum bietet. Mehr als 60 Schmetterlingsarten nutzen sie als Futterpflanze, zum Glück nicht alle gleichzeitig. Viele Vogelarten profitieren von ihrer Insektenpopulation. »Zitterpappeln sind echte Zukunftsbäume für Biodiversität und Klima, denen wir wieder mehr Raum geben sollten«, sagte Nicola Uhde, Expertin des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Sie rief Waldbesitzer dazu auf, natürlich vorkommende Zitterpappeln nicht zu entfernen, sondern sie aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung mitwachsen zu lassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2025, Seite 10, Feuilleton

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