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EU-Kartellverfahren gegen Deutsche Börse

Brüssel. Die EU-Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen die Deutsche Börse und die US-Technologiebörse Nasdaq eingeleitet. Untersucht werde, ob sich beide Unternehmen »abgestimmt haben, um in den Bereichen Notierung, Handel und Clearing von bestimmten Finanzderivaten nicht miteinander konkurrieren zu müssen«, teilte die Kommission in Brüssel am Donnerstag mit. Im Fokus steht laut Deutscher Börse eine frühere Zusammenarbeit zwischen dem Tochterunternehmen Eurex und der finnischen Helsinki Stock Exchange, die heute zu Nasdaq gehört, aus dem Jahr 1999. Diese sei damals mit der EU-Kommission erörtert worden. »Sie bot klare Vorteile für die Marktteilnehmer und war öffentlich«, teilte die Deutsche Börse mit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2025, Seite 4, Inland

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