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Merz will »interessengeleitete« Außenpolitik
Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Leiter der mehr als 220 deutschen Auslandsvertretungen auf eine »stärker interessengeleitete« Außenpolitik Deutschlands und der EU eingeschworen. »Unsere Außenpolitik ist geleitet von dem Anspruch, deutsche Interessen und Werte zu vertreten«, sagte der Kanzler am Montag bei der Eröffnung der jährlichen Botschafterinnen- und Botschafterkonferenz. Als letzter Kanzler hatte Gerhard Schröder im Jahr 2000 bei der Konferenz gesprochen. In seiner Rede sagte Merz unter anderem, die Welthandelsorganisation WTO sei »mittlerweile dysfunktional«. (dpa/Reuters/jW)
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