Kinokrise
Die Kinos in Deutschland haben erneut weniger Tickets verkauft. Im ersten Halbjahr waren es etwa 40,6 Millionen Kinokarten – rund 1,3 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin mitteilte. Das entspricht einem Minus von drei Prozent.
Im zweiten Quartal hätten die Zahlen zwar dank Blockbustern wie »Ein Minecraft-Film« und »Lilo & Stitch« zugelegt und über den Werten des Vorjahres gelegen, hieß es im Bericht der FFA. »Trotzdem können wir leider nicht von einem guten Halbjahr für die deutschen Kinos sprechen«, teilte Vorstand Peter Dinges mit. »Dafür gab es nicht genügend zugkräftige Filme.«
Kinokarten waren im ersten Halbjahr etwas teurer. Sie kosteten im Schnitt 9,92 Euro – etwa 30 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 3,1 Prozent). Der Umsatz blieb damit trotz gesunkener Besuchszahlen fast gleich (403,4 Millionen Euro). Schon im vergangenen Jahr hatten die Filmtheater in Deutschland weniger Besucherinnen und Besucher. Im Gesamtjahr 2024 waren rund 90,1 Millionen Tickets verkauft worden (minus 5,8 Prozent im Vergleich zu 2023). (dpa/jW)
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