Handschriftlich
In der Stadt Dresden entsteht vor den Augen der Öffentlichkeit eine Thorarolle. Begleitet wird die Aktion von Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen. Landesrabbiner Akiva Weingarten bezeichnete die Thora als Herzstück des Judentums. Jede der Thorarollen, die zusammen die fünf Bücher Mose umfassen, soll wie vor Tausenden Jahren per Hand geschrieben werden – mit einer Gänsefeder und Tinte auf Pergament. Wenn ein Buchstabe fehle oder beschädigt ist, sei die Thora nicht koscher und könne nicht in der Synagoge verwendet werden, so Weingarten, derzufolge das Schreiben einer Thora selbst ein heiliger Akt sei. Laut Weingarten handelt es sich um die erste öffentlich geschriebene Thora Europas. (dpa/jW)
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