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Syrien: Bis zu 300.000 Vermisste seit 1970

Damaskus. Die im Mai gegründete »Nationale Kommission für Vermisste Syriens« schätzt, dass während der mehr als fünf Jahrzehnte dauernden Herrschaft der Assad-Familie bis zu 300.000 Menschen »verschwunden« sind. Die Zahl der Vermissten seit 1970 liege zwischen 120.000 und 300.000, »könnte jedoch deutlich höher liegen«, erklärte Leiter Mohammed Reda Dschalchi der Nachrichtenagentur Sana am Montag abend. Bislang habe man 63 Massengräber dokumentiert. 2011 war in Syrien ein Krieg mit internationaler Beteiligung ausgebrochen. Im Dezember 2024 wurde Präsident Baschar Al-Assad von einer Islamistenkoalition gestürzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2025, Seite 6, Ausland

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