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Razzia der US-Behörde ICE in Los Angeles
Los Angeles. Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE haben bei einer Razzia vor einem Baumarkt in Los Angeles mehr als ein Dutzend Menschen festgenommen. Der Einsatz, bei dem mehrere Beamte am Mittwoch (Ortszeit) aus dem Laderaum eines Umzugswagens sprangen und eine Gruppe Latinos festnahmen, wurde von Journalisten des Senders Fox News gefilmt. Der Einsatzleiter der US-Grenzpolizei in Kalifornien, Gregory Bovino, retweetete das Video und versah es mit den Worten »Operation Trojanisches Pferd«.
Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump geht ICE mit großer Härte nicht allein gegen Menschen ohne gültige Papiere vor. Auch Personen, die nur in den Verdacht geraten, »illegale Migranten« zu sein, waren von Repressionen und Abschiebungen betroffen. Proteste gegen das Vorgehen der Behörden wurden auch mit Hilfe von Nationalgarde und Armee niedergeschlagen.
Am Mittwoch bekräftigte Trump zudem seine Absicht, die Bundeshauptstadt Washington, D. C., unter die Kontrolle seiner Regierung zu stellen. Grund sei ein Anstieg der Kriminalitätsrate. Offiziellen Angaben zufolge ist die Zahl der Verbrechen in Washington jedoch im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 Prozent gesunken. (AFP/jW)
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