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Extreme Rechte

Horst Mahler gestorben

Foto: Konrad Giehr/dpa
Ständig im Knast: Horst Mahler (1979)

Brandenburg/Havel. Der Holocaust-Leugner Horst Mahler ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Das sagte Rechtsanwalt Jan Dollwetzel, der Mahler zuletzt in einem Prozess 2023 vertreten hatte, der dpa am Montag. Mahler sei am Sonntag nachmittag in Berlin in einem Krankenhaus gestorben.

Mahler, der Mitbegründer der Rote Armee Fraktion (RAF) war, sorgte in den 1990er Jahren mit seinem Wechsel ins extrem rechte Lager für Aufsehen. Er wandelte sich vom linken Rechtsanwalt von Beate Klarsfeld oder Rudi Dutschke zum Neonazi und bekannten Holocaust-Leugner.

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Mehrfach wurde der Jurist von deutschen Gerichten verurteilt – zuletzt vom Landgericht Potsdam. Seit 2009 verbüßte er in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Brandenburg/Havel zwei Gesamtstrafen in Höhe von insgesamt zehn Jahren und zwei Monaten Haft wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung. Im Oktober 2020 wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Im April 2023 wurde ein weiterer Prozess gegen ihn wegen einer schweren Krankheit vorläufig eingestellt. (dpa/jW)

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Erschienen am 29.07.2025, Feuilleton

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