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Myanmar hebt Ausnahmezustand auf
Naypyidaw. Viereinhalb Jahre nachdem sie durch einen Putsch an die Macht gelangt war, hat die Militärregierung in Myanmar den Ausnahmezustand in dem südostasiatischen Bürgerkriegsland für beendet erklärt. Dies sei ein Schritt zur Vorbereitung auf eine für Dezember geplante Parlamentswahl, meldete das Staatsfernsehen am Donnerstag. Die Armee hatte am 1. Februar 2021 die damalige De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi entmachtet. Der Ausnahmezustand war erstmals nach dem Umsturz verhängt worden und wurde dann seinerseits immer wieder verlängert, da sich das Militär mit verschiedenen Rebellengruppen konfrontiert sieht. Die ursprünglich versprochenen Wahlen wurden mit der Begründung, die Gewalt im Land lasse diese nicht zu, immer wieder vertagt. Hinzu kamen Naturkatastrophen: Bei einem Erdbeben im März kamen Tausende Menschen ums Leben. (dpa/jW)
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