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22 Tote nach Protesten in Angola
Luanda. Bei schweren Ausschreitungen nach einem Anstieg der Benzinpreise in Angola sind seit Montag 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Polizist, sagte Innenminister Manuel Homem am Mittwoch in Luanda. Knapp 200 Menschen seien verletzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben bis Dienstag abend mehr als 1.200 Menschen fest. Laut Berichten lokaler Medien setzten die Einsatzkräfte Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Menschenmenge zu zerstreuen. Die Regierung des südwestafrikanischen Landes hatte kürzlich entschieden, die stark subventionierten Benzinpreise von umgerechnet 28 Cent auf 38 Cent anzuheben. (dpa/jW)
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