Zum Inhalt der Seite

Seehäfen melden Investitionsbedarf an

Hamburg. Der Branchenverband der deutschen Seehafenbetriebe hat für Sanierung und Ausbau der Hafeninfrastruktur in den deutschen Küstenländern einen Finanzbedarf von insgesamt rund 15 Milliarden Euro angemeldet. »Dabei geht es um marode Kaimauern und fehlende Schwerlastflächen bis hin zu mangelhaften Anbindungen an das Hinterland«, sagte die Vorsitzende des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Angela Titzrath, der Hamburg- und Norddeutschlandredaktion der Welt am Sonntag.

Die 15 Milliarden Euro entsprächen drei Prozent des sogenannten Sondervermögens Infrastruktur (praktisch neu aufzunehmende Schulden). »Damit könnten wir alle dringend nötigen Modernisierungen innerhalb von zwölf Jahren vollständig und nachhaltig durchführen«, sagte Titzrath, die auch scheidende Vorstandsvorsitzende des Hamburger Hafenlogistikers HHLA ist. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2025, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!