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10.07.20251 Leserbrief
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Die liebe Sicherheit
Ein spontanes Konzert in der Kulturhauptstadt Chemnitz hat für die Band Kraftklub ein Nachspiel. Es sei ein Bußgeldverfahren gegen das Management der Band eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin der Stadt Chemnitz. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass der Grund ein fehlendes oder unzureichendes Sicherheitskonzept sei. Laut Polizeiverordnung müssen Veranstaltungen je nach erwarteter Besucherzahl zwei Wochen bis fünf Monate vorab angemeldet werden. Das kostenlose Überraschungskonzert am 28. Mai hatten mehrere tausend Menschen besucht. Laut Polizeiverordnung sieht eine solche Ordnungswidrigkeit eine Geldbuße zwischen fünf bis maximal 5.000 Euro vor. Kraftklub, die als sehr politische Band bekannt sind, hatte an dem Abend geplante Einsparungen im Kultur- und Sozialbereich scharf kritisiert und auch ihr neues Album »Sterben in Karl-Marx-Stadt« angekündigt. Es soll am 28. November erscheinen. (dpa/jW)
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B. Krumm 14. Juli 2025 um 11:47 UhrOhhh … eine Dose Mitleid für die Amtsschimmel der Stadt Chemnitz! Gabs gar keine kohle für die Schmarotzer, die die »Kulturhauptstadt Chemnitz« zu Tode sparen. So geil. Aber wenn keine Karten verkauft werden, weiß leider auch niemand, wie viele kommen, wa. Doof. Welche Investigativpostillen haben denn da über ein fehlendes Sicherheitskonzept gejammert? Das läuft ja bestimmt nicht wie bei der Washington Post vom ehrenwerten Herrn Bezos, oder? Leider trifft die Mucke nicht unbedingt meinen Geschmack, aber diese Aktion: Hut ab! Das nächste Album können sie dann »Sterben in der BRD« nennen. Druschba!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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