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Krieg im Nahen Osten: Sonderflug aus Jordanien nach Deutschland unterwegs

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Blick auf das Stadtzentrum von Amman

Berlin/Tel Aviv. Ein Sonderflug bringt deutsche Staatsbürger und Familienangehörige, die in Israel festsaßen, von der jordanischen Hauptstadt Amman aus nach Frankfurt. 171 Personen hätten die Region verlassen können, teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch auf X mit. Die Landung wird am Abend am Frankfurter Flughafen erwartet. Für Donnerstag ist demnach ein weiterer Flug geplant. Bis ins Nachbarland Jordanien müssen Deutsche, die aus Israel ausreisen wollen, selbstständig gelangen. Andere europäische Länder wie etwa Polen organisierten für ihre Landsleute einen Konvoi nach Jordanien. Das Auswärtige Amt ruft Deutsche auf, sich auf seiner Krisenvorsorgeliste »Elefand« zu registrieren. Ein Sprecher hatte zuvor Wert auf die Feststellung gelegt, dass es sich nicht um eine Rückholaktion oder Evakuierung handele. Es seien »kommerzielle Sonderflüge«, weil Ausreisemöglichkeiten der Fluggesellschaften nicht ausreichten. Die Flüge werden demnach fortgesetzt, »wenn die Lage es weiter zulässt und der Bedarf da ist«. Die Lage in der Region sei angespannt und hochvolatil, sagte der Sprecher. Der israelische Luftraum ist weiter geschlossen; es gibt keine Ausreisemöglichkeiten per Flugzeug. Auf der Krisenvorsorgeliste »Elefand« sind derzeit über 4.000 Deutsche registriert, die angeben, sich in Israel aufzuhalten. Im Iran gibt es mehr als 1.000 Registrierungen. Deutschen im Iran rät das Auswärtige Amt, über Land in die Nachbarländer Armenien und Türkei auszureisen. Die dortigen Grenzübergänge seien geöffnet. In Einzelfällen sei auch eine Ausreise über die Grenze nach Aserbaidschan möglich. Aus allen drei Ländern könne man mit kommerziellen Flügen weiter nach Deutschland reisen. (dpa/jW)

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Erschienen am 19.06.2025, Ausland

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