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G7-Staaten prognostizieren vor Gipfel Uneinigkeit

Berlin. Die Kontroversen sind groß, entsprechend wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte bei ihrem ersten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verzichten. Die kanadischen Gastgeber gingen davon aus, dass es bei dem Treffen in den Rocky Mountains von Sonntag bis Dienstag nur »ausgewählte Erklärungen zu spezifischen Themen« geben werde, hieß es am Donnerstag aus Regierungskreisen in Berlin. Konkret genannt wurden Migration, künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Waldbrände und seltene Rohstoffe. Zu den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen soll es dagegen ebenso wenig ein gemeinsames Dokument geben wie zum Klimawandel oder zur Entwicklungshilfe. Zur G7 gehören neben Kanada die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2025, Seite 1, Inland

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