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Solingen: Verdacht auf vierten Brandanschlag
Wuppertal. Im Prozess um den rassistisch motivierten Vierfachmord von Solingen im März 2024 ist der Angeklagte mit einem weiteren, vierten Feuer in Verbindung gebracht worden. Es habe im Keller eines Wohnhauses in Wuppertal am 5. Januar 2022 gebrannt, sagte Nebenklage-Vertreterin Seda Başay-Yıldız am Dienstag. Bewohner hätten mit einer Drehleiter gerettet werden müssen. In diesem Haus habe nicht nur die Freundin des Angeklagten einmal gewohnt, sondern auch ein Mann, mit dem der Angeklagte Streit gehabt habe. Die Anwältin beantragte, den damaligen Kontrahenten des Angeklagten, einen Marokkaner, als Zeugen zu hören. Zudem sollten die Ermittler prüfen, ob es Parallelen bei der Brandlegung zu den bereits gestandenen Taten gebe. (dpa/jW)
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